Datenschutzeinstellungen in Windows 10 von Hand anpassen

28.04.2016
Windows-10-Nutzer geben automatisch einige persönliche Daten an Microsoft weiter. Wollen sie die Informationen lieber für sich behalten, sollten sie besser die Einstellungen zum Datenschutz ändern.
Bei Windows 10 werden persönliche Daten automatisch übertragen. Mit den richtigen Datenschutzeinstellungen lässt sich dies verhindern. Foto: Andrea Warnecke
Bei Windows 10 werden persönliche Daten automatisch übertragen. Mit den richtigen Datenschutzeinstellungen lässt sich dies verhindern. Foto: Andrea Warnecke

Stuttgart (dpa/tmn) - Nutzer von Windows 10 sollten die Datenschutzeinstellungen des Betriebssystems anpassen und unnötige Übertragungen abschalten. Dazu rät der Datenschutzbeauftragte des Landes Baden-Württemberg in einem Leitfaden.

Im Startmenü unter «Einstellungen» und «Datenschutz» finden Nutzer die Datenschutzoptionen des Betriebssystems. Als Standard sind alle Übertragungswege aktiviert - und müssen auf Wunsch abgeschaltet werden. Der Leitfaden rät etwa dazu, die Werbungs-ID, den SmartScreen-Filter und die Übertragung des Eingabe- und Schreibverhaltens zu deaktivieren. Auch bei der Verwendung von Standortdaten sollten Nutzer aktiv entscheiden, welchem Programm sie dies gestatten. Im kostenlos herunterladbaren Leitfaden werden alle wichtigen Einstellungen erklärt.

Je nach gewählten Datenschutzeinstellungen funktionieren einzelne Komponenten von Windows 10 allerdings nur mit Einschränkungen. Der digitale Assistent Cortana etwa benötigt für seine Arbeit Zugriff auf zahlreiche persönliche Daten.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wer seinen persönlichen Datenschutz durchsetzen möchte, dem hilft der Paragraf 34 Bundesdatenschutzgesetz. Er verpflichtet alle, die Daten speichern, dem jeweils Betroffenen auch darüber Auskunft zu geben. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Verbraucher haben ein Informationsrecht Hier ein Klick, dort eine Bestellung oder ein Kommentar: Daten sind der wichtigste Rohstoff der Online-Welt. Sie werden etwa von Internetkonzernen, Auskunfteien und Unternehmen eifrig gesammelt. Doch das Datenschutzrecht setzt Grenzen und gewährt Auskunftsrechte.
Fotoansichten in Kartendiensten können das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verletzen. Foto: Robert Günther/dpa-tmn Kamera-Autos: Was bei Problemen mit Aufnahmen zu tun ist Kamera-Autos von Apple, Google & Co rollen hierzulande durch die Straßen. Gesichter und Kennzeichen sollen automatisch verschwommen dargestellt werden, wenn die Aufnahmen online gehen. Das klappt aber nicht immer zuverlässig.
Das Individuum im Datenstrom: Was Onlinedienste über einen selbst wissen, und welche Informationen unter Umständen zusammengeführt werden, sollte man im Blick behalten. Foto: Ralf Hirschberger Wissen, wer was wissen will: Was passiert mit den Daten? Wer ins Netz geht, hinterlässt eine Datenspur. Was das genau bedeutet, weiß aber kaum jemand. Dabei ist die Datensammelei kleiner und großer Onlinedienste nicht automatisch schlecht – im Gegenteil. Ihre Schattenseiten hat sie aber.
Apps wie Sleep Cycle Alarm Clock messen auch die Bewegungen im Schlaf. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn Schlummerhilfe vom Smartphone: Was Sleep-Tracker bringen Das Smartphone neben dem Kopfkissen? Längst kein ungewöhnliches Bild mehr. Auch nachts ist das Telefon unser ständiger Begleiter geworden. Und mit den passenden Apps lässt sich das Smartphone sogar zu einem kleinen Schlaflabor aufrüsten.