Verschärfte Corona-Regeln mindestens bis zum 10. Januar

03.12.2020
Viele Menschen sehnen sich nach ihrem normalen Leben zurück. Doch in der Corona-Pandemie läuft es auf einen längeren Teil-Lockdown bis zum 10. Januar hinaus. Restaurants und Freizeiteinrichtungen bleiben somit erst einmal geschlossen.
Verlängerung des Teil-Lockdowns: Restaurants, Theater und Freizeiteinrichtungen bleiben weiterhin geschlossen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Verlängerung des Teil-Lockdowns: Restaurants, Theater und Freizeiteinrichtungen bleiben weiterhin geschlossen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Berlin (dpa) - Der Teil-Lockdown wird bis zum 10. Januar verlängert. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder nun beschlossen, wie die CDU-Politikerin mitteilte. «Im Grundsatz bleibt der Zustand, wie er jetzt ist», sagte Merkel.

Restaurants, Theater und Freizeiteinrichtungen bleiben damit geschlossen. Auch private Zusammenkünfte sind weiterhin auf maximal fünf Personen aus dem eigenen und einem weiteren Haushalt begrenzt. Kinder bis 14 Jahre werden hier nicht mitgezählt. Im November waren meist noch Treffen mit bis zu zehn Personen aus zwei Haushalten erlaubt.

Die seit dem 1. Dezember geltenden Regelungen werden für die Tage um Weihnachten leicht gelockert. Ab dem 23. Dezember und höchstens bis zum 1. Januar sollen zehn Personen im Familien- und Freundeskreis zusammenkommen können.

Wie schon im November sollen Schulen und Kitas weiterhin offen bleiben. Nach wie vor gilt eine Maskenpflicht im Unterricht ab der siebten Klasse - abhängig von den regionalen Corona-Zahlen. Positiv getestete Schüler und ihre Mitschüler sollen sofort in eine fünftägige Quarantäne. Wer dann negativ getestet wird, darf die Quarantäne beenden.

Auch die maximale Kundenzahl in großen Läden ist seit dem 1. Dezember stärker begrenzt. In Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern soll sich höchstens eine Person je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten. Bei Geschäften, die größer sind, darf auf die zusätzliche Fläche dann höchstens eine Person pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche kommen.

Einige Länder weichen von diesen regelungen ab. In Berlin dürfen über die Feiertage etwa nur fünf Personen zusammenkommen. Schleswig-Holstein hält dagegen auch vor Weihnachten an seiner Zehn-Personen-Kontaktregel fest.

© dpa-infocom, dpa:201201-99-526777/3


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Restaurants und Cafés bleiben weiterhin geschlossen. Foto: David Hutzler/dpa Die neuen Corona-Regeln im Überblick Vor knapp einer Woche schienen sich Bund und Länder einig, mit welchen neuen Maßnahmen sie Corona bekämpfen wollen. Doch jedes Bundesland scheint die Ergebnisse vom 5. Januar etwas anders zu interpretieren.
Seit dem 2. November gelten verschärfte Corona-Verordnungen. So müssen etwa Restaurants, Bars und Clubs wieder geschlossen bleiben. Foto: Henning Kaiser/dpa Teil-Lockdown: Was ist jetzt erlaubt, was verboten? Ein Rekord bei den Neuinfektionen, ein Notfall-Plan für überlastete Intensivstationen - und von Montag an bundesweit strenge Regeln, damit die Corona-Krise nicht außer Kontrolle gerät. Eine Übersicht über die Regeln im November.
Die Corona-Krise bringt Baufinanzierungen durcheinander: Wer wegen der Pandemie in Geldnot geraten ist, darf seine Kreditraten für drei Monate aussetzen. Foto: Robert Günther/dpa-tmn Immobilienfinanzierung in der Corona-Krise neu planen Die Corona-Pandemie bringt die Finanzen vieler Menschen durcheinander. Wer einen Kredit für sein Eigenheim aufgenommen hat, kann Schwierigkeiten bekommen, die Raten zu zahlen. Was also tun?
In diesem Jahr gelten an Silvester besondere Regeln: Böllern etwa ist auf belebten Plätzen und Straßen oder sogar im ganzen Stadtgebiet verboten. Foto: Tobias Kleinschmidt/dpa Kein Feuerwerkverkauf: Darf ich Silvester trotzdem böllern? Für die einen gehört ein Jahresabschluss mit Raketen einfach dazu, die anderen wollen die private Böllerei verbieten. Dieses Jahr ist durch die Corona-Pandemie vieles anders. Diese Regeln gelten.