BMW X7 startet im Mai für mindestens 84.300 Euro

20.03.2019
Mit neuer Form, größerem Format und mehr Ausstattung lässt BMW sein bislang größtes SUV zu den Kunden rollen. Was unterscheidet den neuen X7 vom kleineren X5?
Großer Bruder des X5: BMW lanciert mit dem neuen X7 ab Mai ein neues Topmodell seiner SUV-Palette. Foto: Uwe Fischer/BMW AG
Großer Bruder des X5: BMW lanciert mit dem neuen X7 ab Mai ein neues Topmodell seiner SUV-Palette. Foto: Uwe Fischer/BMW AG

München (dpa/tmn) - Ab Mai stellt BMW den neuen X7 an die Spitze seiner SUV-Palette. Er kostet in Deutschland mindestens 84.300 Euro und ist damit nominell rund 15.000 Euro teurer als der kleinere X5.

Dafür gibt es neben deutlich mehr Ausstattung vor allem eine neue Form und ein neues Format. Das Design ist selbstbewusster, die Niere ist größer und das Auto länger: Der Radstand wächst von 2,98 auf 3,11 Meter. Von Stoßfänger zu Stoßfänger sind es nun 5,15 Meter - fast 25 Zentimeter mehr als beim X5.

Das schafft innen Platz für drei Reihen mit sieben Sitzen. Der Kofferraum lässt sich zudem mithilfe der durchweg elektrisch umklappbaren Sitze und Bänke von 326 Liter bis 2120 Liter erweitern. Wo im Standardmodell in der zweiten Reihe eine durchgehende Bank eingebaut wird, gibt es gegen Aufpreis auch zwei bequeme Einzelsessel mit noch mehr Verstellmöglichkeiten.

Angetrieben wird das SUV, das immer mit Luftfederung, Achtgang-Automatik, Allradantrieb und Hinterachslenkung kommt, von einem Benziner und zwei Dieseln. Los geht es mit dem X7 30d, der 195 kW/265 PS leistet und nach Norm 6,5 Liter (171 g/km CO2) verbraucht. Darüber rangiert für mindestens 86 300 Euro der X7 40i mit einem drei Liter großen Reihensechszylinder-Benziner, für den BMW 250 kW/340 PS, 8,7 Liter (198 g/km) nennt.

Vorläufiges Spitzenmodell für 109.900 Euro wird der von der M GmbH veredelte X7 M50d, bei dem die Leistung des ebenfalls drei Liter großen Sechszylinder-Diesels auf 295 kW/400 PS steigt. Er verbraucht nach Norm 7,0 Liter 185 g/km (CO2).

Vorerst nur für das Ausland bietet BMW auch einen X7 50i an mit einem 4,4 Liter großen V8-Motor von 340 kW/462 PS. Der soll bei entsprechender Nachfrage auch nach Deutschland kommen, bestätigte ein Sprecher. Nicht geplant seien dagegen aktuell ein V12-Motor oder ein Plug-in-Hybrid.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Rustikales Debüt: Alfa Romeo wagt sich mit dem Stelvio zum ersten Mal ins Gelände. Foto: Alfa Romeo Öfter mal was Neues: Das bringt das Autojahr 2017 Vernünftige Kleinwagen, praktische Familienkutschen, trendige SUV und traumhafte Sportwagen: Auch 2017 gibt es wieder jede Menge neue Autos - und sogar das Wiedersehen mit einer fast vergessenen Marke.
Gilt als S-Klasser der SUVs mit Stern: Der neue GLS ist nochmal eine Nummer größer und dicker geworden. Foto: Daimler AG Alte Schule auf der Auto Show in New York Was für ein Kontrastprogramm: Während die PS-Branche auf der Messe in Shanghai mit E-Mobilen und Roboter-Autos den Aufbruch in eine neue Zeit feiert, dreht sich bei der Auto Show in New York noch einmal alles um Gelände- und Sportwagen aus einer zu Ende gehenden Ära.
Geländelegenden: Autos wie der Jeep Wrangler werden zum Teil bereits seit Jahrzehnten gebaut und immer wieder aufgefrischt. Foto: Jeep Für wen sich echte Geländewagen lohnen SUVs haben Geländewagen auf der Straße fast verdrängt. Mit der neuen Mercedes G-Klasse und dem Toyota Land Cruiser kommen nun gleich zwei aufgefrischte Klassiker dieser Kategorie auf den Markt. Doch was unterscheidet eigentlich echte Geländewagen von SUVs?
Der neue Cadillac XT6 dürfte im Jahr 2020 auch nach Europa kommen. Foto: Thomas Geiger/dpa-tmn Die Neuheiten von der Detroit Motor Show 2019 Früher war sie einmal der Taktgeber für das neue Autojahr - doch mittlerweile schlägt die Detroit Motor Show eher leise Töne an. Denn auch 2019 fehlen die ganz großen Neuheiten, Motown spielt deshalb in Moll. Und die meisten Premieren dürften kaum je nach Europa kommen.