Zum Backen weiche Birnen verwenden

09.09.2020
Den optimalen Zeitpunkt zum Verzehr von Birnen zu finden, ist gar nicht so einfach. Waren sie eben noch steinhart, sind sie kurze Zeit später butterweich. Doch diesen Moment kann man hinauszögern.
Beim Ernten oder Einkauf sollten Birnen fest und knackig sein, zum Backen aber weich und saftig. Das verstärkt das Aroma. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn
Beim Ernten oder Einkauf sollten Birnen fest und knackig sein, zum Backen aber weich und saftig. Das verstärkt das Aroma. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn) - Bei der Ernte oder beim Kauf von Birnen sollten die Früchte fest und knackig sein. So mögen sie die meisten Birnenfans auch, wenn sie die Früchte roh als Snack, im Müsli oder im Obstsalat verzehren. Zum Backen und Kochen sollten die Früchte allerdings weich und saftig sein, da dann das Aroma am intensivsten ist, weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer hin.

Die süßen Früchte eignen sich nicht nur hervorragend als Kuchenbelag, sondern auch als Beilage zu Wild, kräftigem Käse oder Grünkohl. Auch eine Konfitüre in Kombination mit anderen Früchten ist sehr lecker.

Um den Zustand von (über-)reifen Birnen lange hinauszuzögern, sollte das Obst möglichst kühl gelagert werden. Je höher die Temperatur ist, desto schneller werden die Früchte weich und müssen verzehrt werden. Doch da gibt es einen Trick: Eine Lagerung im Folienbeutel reduziert die Verdunstung von Feuchtigkeit und damit das Welken der Früchte.

© dpa-infocom, dpa:200909-99-489267/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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