So wird der Rosenkohl geschmacklich milder

06.12.2018
Nicht jeder mag Rosenkohl. Das liegt manchmal auch an seiner leicht bitteren Note. Diese lässt sich aber mit einem einfachen Trick beim der Würzen des Kochwassers abmildern.
Frischen Rosenkohl erkennt man daran, dass seine Blätter dicht geschlossen und die Röschen fest sind. Foto: Andrea Warnecke
Frischen Rosenkohl erkennt man daran, dass seine Blätter dicht geschlossen und die Röschen fest sind. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) - Im Winter hat Rosenkohl Saison. Mit seinem würzigen und nussigen Aroma ist das kleine, kugelige Gemüse vielseitig einsetzbar. Darauf weist das Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse hin.

So schmeckt gegarter Rosenkohl ganz klassisch zu Bratkartoffeln und Spiegelei, aber auch als Rohkost in feine Scheiben geschnitten und mit einem Dressing angerichtet.

Die wichtigste Grundregel beim Rosenkohl: Nur sieben bis acht Minuten kochen, sonst fällt er zusammen. Dass Kinder Rosenkohl oft nicht mögen, liegt an den enthaltenen Bitterstoffen. Etwas Zucker oder Brühe im Kochwasser können die Strenge mildern. Pfeffer, Kümmel, Anis oder Fenchelsamen machen das Gemüse bekömmlicher. Gesund sind die Röschen allemal: Sie enthalten viele Vitamine sowie Kalium und Eisen und sind ein guter pflanzlicher Eiweiß-Lieferant.

Beim Einkauf erkennt man frischen Rosenkohl an der hell- bis dunkelgrünen Farbe, die Blätter sind dicht geschlossen und die Röschen fest und kompakt. Auch helle, glatte Schnittflächen am Stängel sind ein Zeichen für Frische. Im Kühlschrank hält er sich etwa vier Tage. Zum Einfrieren die Röschen zwei bis vier Minuten in Salzwasser blanchieren, mit Eiswasser abschrecken und trockentupfen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Rotkohl, Weißkohl, Brokkoli: Im Winter wird traditionell Kohl gegessen. Die Sorten schmecken ganz unterschiedlich, sind aber alle sehr gesund. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn Vom Wintergemüse zum Superfood: So gesund ist Kohl Im Supermarkt steht Kohl nur beim Gemüse, aber er steckt auch im Smoothie oder in Gemüsechips. Gerade Grünkohl hat sich in den vergangenen Jahren vom unliebsamen Wintergemüse zum angesagten Superfood gemausert. Doch was macht Kohl eigentlich so gesund?
1. Den Strunk des Rosenkohls wenige Millimeter abschneiden. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Tutorial: Rosenkohl richtig zubereiten Rosenkohl gehört zu den Gemüsesorten, die polarisieren: Für die einen sind es nur labberige, stinkende Kohlbällchen. Andere schätzen den besonderen Geschmack. Vor dem Essen muss er geputzt werden. Wie man das richtig macht, zeigt Spitzenkoch Sascha Stemberg.
In diesen Smoothie kommt ein Mix aus Haselnüssen, Pastinake, Banane, Möhre und Gewürzen. Die Nüsse sorgen dafür, dass der Drink lange satt macht. Foto: EMF/Klaus-Maria Einwanger Gewürzte Smoothies helfen gegen Kälte im Winter Gefrorenes Obst im Winter? Da fröstelt es viele schon beim Gedanken daran. Trotzdem muss in der kalten Jahreszeit niemand auf leckere Smoothies verzichten. Der Trick ist, Gemüse und wärmende Gewürze zur Hauptzutat zu machen.
In diese Semmelknödel sind Spargelstückchen eingearbeitet. Foto: Karl Newedel/dpa Königliches Gemüse mal anders: Spargel in Pesto und Knödeln Die Freude ist groß, wenn es heißt: Spargelzeit. Nährstoffreich und kalorienarm, findet das edle Gemüse von Jahr zu Jahr seinen Weg auf unsere Teller. Und: Es schmeckt längst nicht nur zu Sauce Hollandaise und Kartoffeln.