Zelt beim Aufbau im Wind sofort am Boden fixieren

17.06.2019
Starker Wind ist sicherlich nicht die beste Voraussetzung, um ein Zelt aufzustellen - aber auch kein Grund den Kopf in Sand zu stecken. Ein paar Tipps, die helfen:
Wichtig ist beim Zeltaufbau ein fester Untergrund, in dem die Heringe gut halten. Foto: Tobias Hase
Wichtig ist beim Zeltaufbau ein fester Untergrund, in dem die Heringe gut halten. Foto: Tobias Hase

Stuttgart (dpa/tmn) - Steht das Zelt sicher, kann der Sturm kommen. Windet es bereits vorher, ist der sonst kinderleichte Aufbau des Kuppelzeltes eine Herausforderung.

Camper sollten das Zelt beim Ausbreiten sofort mit Heringen sichern, rät die Zeitschrift «Outdoor-Magazin» (Ausgabe 7/2019). Und leere Packbeutel immer gleich in die Jackentasche stopfen, damit sie nicht davonfliegen.

Wichtig ist ein fester Untergrund, in dem die Heringe gut halten. Moosboden ist tabu. Die Anker sollten sich nur mit der Schuhsohle hineindrücken lassen und bei weicherem Grund mit einem schweren Stein beschwert werden.

Bei Sturmgefahr gehört der Zelteingang auf die Windschattenseite. Zum Anbringen des Außenzeltes stellt man sich am besten mit dem Rücken zum Wind und hält es mit ausgebreiteten Armen hoch. Es wird von der Luft getragen und kann durch Drehen an das Innenzelt angepasst werden.

Vor allem die Sturmleinen auf der Windseite müssen fest sein. Dazu werden die Heringe schräg mit dem Kopf Richtung Wind so weit in den Boden gedrückt, dass nur noch ihr Kopf zu sehen ist. Generell gilt: Ein neues Zelt zuerst einmal in Ruhe zu Hause aufbauen und alle Handgriffe einüben.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wo passt der Bully hin? Gibt es dort Strom? Und wie wird das Camping-Wetter? All diese Fragen moderner Camper kann das Smartphone beantworten. Foto: Jo Kirchherr/Westend61/dpa-tmn Hilfreiche Apps und Gadgets für Camper Das Smartphone ist für viele Menschen zu einem Helferlein für alles geworden: Es ist Navigationsgerät, Taschenlampe, Kalender, Fotoapparat und Radio in einem. Gerade dann, wenn wenig Platz ist, wird das Smartphone wichtig - zum Beispiel beim Camping.
Mit der Satellitenantenne gibt es auch im Camping-Urlaub klaren TV-Empfang. Foto: Bodo Marks Fernsehen im Campingurlaub: Diese Möglichkeiten gibt es Der Caravan ist gepackt, die Reifen sind aufgepumpt und alle Tanks voll. Für viele Camper gehört aber unterwegs auch guter Fernsehempfang dazu. Mit der richtigen Technik ist das kein Problem - und auch deutsches Fernsehen lässt sich «mitnehmen».
Campen mit Komfort: Bei der Reisefirma Vacanoeselect kann ein Luxuszelt mit Badewanne und Himmelbett gebucht werden. Foto: Jan-Philipp-Strobel Golf und Spa: Das Geschäft mit den Luxuscampern Früher reichten ein einfaches Zelt, ein Schlafsack und die pure Natur. Um mehr Kundschaft anzulocken, rüsten die Platzbetreiber auf und bieten auf Campingplätzen ungewöhnliche Luxusausstattung. Doch Deutschland hinkt beim «Glamping»-Trend hinterher.
Ozean in Sicht: Die Dünen rund um Swakopmund bieten schöne Ausblicke. Foto: Christian Selz Namibia-Rundreise mit dem Rooftop-Camper Mit Zelt und Geländewagen lässt sich Namibia auf eigene Faust erkunden. So kommen die Weite und Abgeschiedenheit des Landes im Südwesten Afrikas erst richtig zur Geltung. Ein Roadtrip zu bedrohten Großkatzen, ausgetrockneten Flüssen und frechen Pavianen.