Museum für afroamerikanische Musik

19.01.2021
Louis Armstrong, Whitney Houston, Duke Ellington und Ray Charles - alle unter einem Dach: In Nashville hat ein Museum für sämtliche afroamerikanische Musik die Pforten geöffnet.
Das «Music City» informiert rund um afroamerikanische Musik. Gezeigt werden 1500 Exponate, darunter viele Erinnerungsstücke der Künstler. Foto: Tennessee Tourism/dpa-tmn
Das «Music City» informiert rund um afroamerikanische Musik. Gezeigt werden 1500 Exponate, darunter viele Erinnerungsstücke der Künstler. Foto: Tennessee Tourism/dpa-tmn

Nashville (dpa/tmn) - Blues, Soul, Jazz, Hip-Hop oder R&B: Für Musikfans gibt es eine neue Pilgerstätte. «Music City» in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee ist ein Museum für afroamerikanische Musik der USA. Besucher können sich auf gut 900 Quadratmetern Ausstellungsfläche über mehr als 50 Musikstile informieren.

Gewürdigt werden Künstler wie Jimi Hendrix, B.B. King, Usher, Louis Armstrong, Whitney Houston oder Ray Charles. Das Museum beherbergt mehr als 1500 Exponate, darunter viele Erinnerungsstücke der Künstler sowie bunte Bühnenkostüme. Thematisiert werden auch die Zusammenhänge von Politik, dem Kampf um Gleichberechtigung und der Musik schwarzer Menschen in den USA.

Das Museum liegt im Herzen von Nashville direkt an der Musikmeile Lower Broadway. Ab dem 30. Januar ist es für die Öffentlichkeit zugängig, Erwachsene zahlen 24,95 Dollar regulären Eintritt. Urlauber aus Europa müssen mit einem Besuch bis auf weiteres noch warten, denn noch ist unklar, wie lange der in den USA geltende Einreisestopp wegen der Corona-Pandemie weiterbesteht.

© dpa-infocom, dpa:210119-99-87997/2

Webseite NMAAM


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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