Ein Dino verabschiedet sich vom Berliner Naturkundemuseum

27.01.2020
Berlin verliert eine seiner Attraktionen: Das Skelett von Dino Tristan Otto verlässt das Naturkundemuseum. Doch Interessierte dürfen auf seine Rückkehr hoffen.
Das Exponat namens Tristan Otto wird am 27. Januar 2020 abgebaut und ein Jahr lang in Kopenhagen (Dänemark) zu sehen sein. Foto: Jordan Raza/dpa
Das Exponat namens Tristan Otto wird am 27. Januar 2020 abgebaut und ein Jahr lang in Kopenhagen (Dänemark) zu sehen sein. Foto: Jordan Raza/dpa

Berlin (dpa) - Seine zerbrechlichen Knochen werden einzeln verpackt: Das Berliner Naturkundemuseum verabschiedet sich auf Zeit vom Originalskelett eines Tyrannosaurus rex. Seine Aufgabe als «Botschafter für Natur» habe das Skelett namens Tristan Otto hervorragend erfüllt, sagte Direktor Johannes Vogel.

In etwa 30 Kisten soll das vermutlich mehrere Millionen Euro teure Skelett nach Kopenhagen transportiert und im dortigen Naturkundemuseum aufgebaut werden. Nach Vogels Angaben könnte Tristan Otto in 12 bis 18 Monaten zurückkommen.

Tristan Otto gilt mit 170 Original-Knochen (von mehr als 300) als besonders gut erhalten. Die zwei privaten Eigentümer benannten das Skelett nach ihren Söhnen und stellten es dem Museum kostenlos zur Verfügung. Wie alt Tristan Otto bei seinem Tod vor mehr als 65 Millionen Jahren war und ob es sich nicht womöglich um ein Weibchen handelte, ist noch offen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Tyrannosaurus Rex «Tristan Otto» wird auch 2019 noch im Berliner Naturkundemuseum zu bewundern sein, bevor er im nächsten Jahr nach Dänemark umzieht. Foto: Britta Pedersen Reise-News: Dino-Skelett, Wolfswanderungen und Achterbahn  Diese Gelegenheiten sollten Reisende nutzen: Das Dino-Skelett Tristan bleibt ein Jahr länger in Berlin. In Mecklenburg-Vorpommern können Naturfreunde bei der Fütterung eines Wolfsrudels zusehen. Und in den USA eröffnet eine Superachterbahn.
Vor dem Computerspielemuseum erinnert ein Aufsteller von Lara Croft an das Thema des Museums. Foto: Peter Ziesche/Computerspielemuseum/dpa-tmn Spionage und Co: Berlins unbekannte Museen Berlins Kulturangebot sei reich, heißt es. Stimmt, allein an Museen ist die Auswahl riesig. Allerdings sind Bode Museum, Nationalgalerie oder Martin-Gropius-Bau nur die Spitze des Eisberges.
Reisen nach New York lohnen sich gerade besonders: Freiwillige Helfer haben einen vier Meter hohen Baum aus mehr als 1000 Figuren der Origami-Kunst gestaltet. Foto: Johannes Schmitt-Tegge Event-Tipps: Papier-Weihnachtsbaum und Kochlöffel aus Schnee Winterzeit heißt auch Urlaubszeit: Für Spontanreisende lohnt sich momentan wegen eines besonderen Weihnachtsbaums ein Trip nach New York. Wer mehr auf Schnee steht, sollte nach dem Jahreswechsel mal in Ischgl vorbeischauen, um die Schneeskulpturen nicht zu verpassen.
Ein präparierter Braunbär in einem Saal des neuen Naturkundemuseums in Tel Aviv. Foto: Sara Lemel Neues Naturkundemuseum in Tel Aviv eröffnet Es sieht aus wie eine Arche Noah und beherbergt etwa 5,5 Millionen Exemplare verschiedener Tier- und Pflanzenarten: In Tel Aviv hat ein neues Naturkundemuseum eröffnet.