Skihose vor der Sommerpause nicht mit Weichspüler waschen

13.04.2016
Die Skisaison ist vorbei. Die Sportklamotten werden nun im hintersten Eck des Schrankes oder gar in Boxen verstaut - aber erst nach der letzten Wäsche. Hier ist wichtig, die empfindlichen High-Tech-Textilien nicht zu sehr zu beanspruchen.
Für Skifahrer bricht die Sommerpause an. Ihre Funktionskleidung sollten sie davor lieber nicht mit Weichspülern waschen - aus gutem Grund. Foto: Jan Woitas
Für Skifahrer bricht die Sommerpause an. Ihre Funktionskleidung sollten sie davor lieber nicht mit Weichspülern waschen - aus gutem Grund. Foto: Jan Woitas

Planegg (dpa/tmn) - Beim Waschen von Wintersport-Funktionskleidung vor der Sommerpause sollten Verbraucher auf Weichspüler verzichten. Denn der verstopft die Poren der Textilien. Der Deutsche Skiverband (DSV) rät auch zur Nutzung von Schonwaschmittel für Skianzug, -jacke oder -hose.

Bei Funktions- und Thermounterwäsche greifen Sportler hingegen aus hygienischen Gründen am besten zu bleichmittelhaltigen Voll- und Universalwaschpulver. Darauf weist der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt am Main hin.

Anders als Funktionskleidung dürfen Fleecepullover und -jacken wie auch Handschuhe, Mützen oder Schals aus dem Material mit etwas Weichspüler gewaschen werden. So bleiben sie bis zum nächsten Winter angenehm flauschig. Der größte Teil von Fleece-Textilien bestehe aus Kunstfasern und sollte bei niedrigen Temperaturen gewaschen werden, erklärt der IKW. Fleecestoffe wie auch die Funktionswäsche wird am besten vor der Sommerpause noch einmal imprägniert.

Mit Daunen gefüllte Jacken kommen am besten ebenfalls bei niedrigen Temperaturen von bis zu 30 Grad im Fein- oder Wollwaschgang in die Maschine. Dazu wird ein flüssiges Wollwaschmittel benutzt. Wichtig ist hier das Trocknen: Daunen müssen nicht nur sehr gut getrocknet sein vor dem Einmotten, sie dürfen auch nur gemeinsam mit zwei bis drei Tennisbällen in die Trocknertrommel kommen. Deren Bewegung beim Trockengang sorgt dafür, dass die Daunen fluffig bleiben und nicht zusammenkleben.

Nach dem Trocknen auf einer möglichst hohen Temperatur kann die Jacke auf einem Wäscheständer ausgebreitet abkühlen. Wichtig ist hier: Vor dem Imprägnieren sollten man prüfen, ob noch Restfeuchte im Material ist.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN

Passende Anbieter

Das könnte Sie auch interessieren
Durch den weißen Schnee wird die UV-Strahlung der Sonne zusätzlich reflektiert. Eine besonders fetthaltige Sonnencreme bietet ausreichend Schutz. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild Fettreiche Sonnencreme für den Wintersport einplanen UV-Strahlung, Wind und kalte, trockene Luft strapazieren die Haut. Das bekommen vor allem Wintersportler zu spüren. Für sie ist es ratsam, Gesicht und Lippen mit fetthaltiger Sonnencreme zu schützen.
Frisch und natürlich - so schminkt Max Factor Global Creative Design Director Pat McGrath die Models für Gucci bei der Mailänder Fashion Week für Spring/Summer 2016. Foto: Max Factor Zehn Tipps für den perfekten Frühlingsstart Das passende Make-up, die richtige Pflege fürs Auto sowie Ratschläge für Gärtner, Skifahrer und Hausbesitzer: Mit diesen Tipps gelingt der Start in den Frühling.
Inspiriert von Nordlichtern ist die Farbgebung der Wintersport-Bekleidung für die Saison 2018/19 - hier zu sehen in der Trendausstellung der Messe Ispo in München. Foto: Simone A. Mayer/dpa-tmn Die Mode-Trends auf der Sportartikelmesse Ispo Die Wintersport-Mode soll 2018/19 wieder etwas farbiger werden. Auf der Sportartikelmesse Ispo in München ist die Rede von Nordlichtern, an die die Modefarben erinnern sollen.
Sport- bzw. Funktionskleidung mit Wohlfühlfaktor: Das ist der neue Outdoor-Trend. Foto: Christian Charisius Outdoor-Trend: Natürliche und synthetische Materialien mixen Gute Funktionskleidung kann Wärme und Kälte absorbieren - und auch halten. Um das zu erreichen, wurde bisher ausschließlich mit synthetischen Fasern gearbeitet. Die Kombination mit natürlichen Materialien ist ein neuer Trend.