Es ist nicht alles Gold, was glitzert

13.12.2019
Vor allem zu Weihnachten stehen glitzernde Kekse hoch im Kurs. Doch Vorsicht ist geboten - Glitzerprodukte können schädlich sein. Selbstgemachtes Glitzer ist unbedenklich.
Beim Kauf von Glitzerprodukten sollte man genau auf die Zutatenliste achten. Foto: Verbraucherzentrale Bremen e.V./dpa-tmn
Beim Kauf von Glitzerprodukten sollte man genau auf die Zutatenliste achten. Foto: Verbraucherzentrale Bremen e.V./dpa-tmn

Bremen (dpa/tmn) - Glitzer auf Keksen oder Kuchen sieht toll aus - kann aber schädlich sein. Gerade bei Produkten aus dem Internet kämen immer wieder sogenannte Azofarbstoffe zum Einsatz, warnt die Verbraucherzentrale Bremen. Die Stoffe könnten die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen. Deshalb müsse darauf hingewiesen werden.

Auch seien nicht alle Glitzerpulver essbar. Demnach gebe es sogenanntes «non-toxic»-Glitzer, das im Gegensatz zum «edible»-Glitzer nicht für den Verzehr geeignet ist. Hier sei Vorsicht geboten, denn die Verpackungen sähen oft ähnlich aus.

Den Glitzer vor dem Essen wieder rückstandslos von Kuchen oder Plätzchen zu entfernen, sei eher unrealistisch. Manche Farbstoffe seien zudem tierischen Ursprungs. Vegetarier und Veganer sollten deshalb die Zutatenliste genau lesen.

Die Experten der Verbraucherzentrale empfehlen, Glitzer einfach selbst zu machen - mit Zucker und natürlichen Lebensmittelfarben. Dazu werden Zucker und Wasser mit ein wenig Farbe verrührt und auf eine glatte Fläche gegossen. So entsteht ein hauchdünner Film der gebrochen glitzert. Der hausgemachte Glitzer sei in vielen Fällen günstiger und unbedenklich.

Verbraucherzentrale Bremen zu Glitzer


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Kaum steigen die Temperaturen, holen die Deutschen den Grill aus dem Keller. Bei Nackensteak und Maiskolben, Tofu-Wurst und Bier lässt sich der Frühling eben prima genießen. Aber was passiert da eigentlich auf dem Grill, wenn es brutzelt und zischt? Foto: Silas Stein/dpa Kein Wurst-Case-Szenario: Vom guten und schlechten Grillen Grillen ist im Sommer eines der beliebtesten Freizeitvergnügen der Deutschen. Doch was geschieht eigentlich beim Grillen von Fleisch oder Gemüse und ist es überhaupt gesund? Antworten darauf gibt Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung.
Besser nicht im Straßenverkehr: Musik über Kopfhörer hören kann gefährlich sein. Foto: Mascha Brichta Kopfhörer schaden vor allem bei Straßenlärm Musik, Hörbücher oder Podcasts lassen sich bequem auch unterwegs mit Kopfhörern genießen. Doch gerade in Großstädten mit viel Umgebungslärm kann das Experten zufolge auf Dauer ungesund sein.
In einer Studie führte der Verzehr von stark verarbeiteten Lebensmitteln bei Probanden zu einer Gewichtszunahme. Foto: Jens Büttner Warum Fertiggerichte dick machen Fertiggerichte schmecken vielen Menschen. Und ein Experiment zeigt: Man isst einfach mehr davon als von unverarbeiteter Nahrung. Die Forscher geben auch mögliche Erklärungen, warum das so ist.
Das Dampfen von E-Zigaretten ist zwar weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten zu rauchen. Langzeitfolgen sind aber bisher nicht ausreichend untersucht. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Light-Zigarette und Heat Stick: Geht Rauchen auch gesünder? Light-Zigaretten, E-Zigaretten und Heat Sticks versprechen weniger gesundheitsschädlich zu sein als herkömmliche Zigaretten. Manche der Produkte schaden tatsächlich etwas weniger als die Tabak-Klassiker. Unbedenklich sind sie Experten zufolge aber ganz und gar nicht.