Radicchio schmeckt mit Früchten nicht so bitter

20.09.2019
Optisch ist der Radicchio im Salat ein echtes Highlight. Doch nicht alle mögen den oftmals bitteren Geschmack. Wie geht man damit am besten um?
Radicchio ist violett und schmeckt etwas bitter. Aber er ist gesund, unter anderem weil er die Verdauung anregt. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Radicchio ist violett und schmeckt etwas bitter. Aber er ist gesund, unter anderem weil er die Verdauung anregt. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn) - Durch seine violette Farbe sticht er meist aus jedem Salat heraus. Doch der Radicchio ist nicht jedermanns Sache. Denn er schmeckt bitter.

Durch das Zusammenspiel mit Früchten kann einem Radicchio-Salat die Bitterkeit allerdings genommen werden, rät der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer. In seiner Heimat Italien ist Radicchio auch gedünstet oder im Risotto beliebt.

Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch hält sich der Kopf einige Tage im Kühlschrank. Man könne immer nur so viele Blätter vom Kopf lösen, wie man gerade benötigt. So reichen die sehr festen Köpfe oft für eine Reihe von Salatmahlzeiten.

Dass das Gemüse leicht bitter schmeckt, liegt am Intybin. Der Bitterstoff regt die Produktion von Gallenflüssigkeit und die Verdauung an - genau wie Chicorée, einem Verwandten des Radicchios.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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