Woran Sie gute Pfifferlinge im Supermarkt erkennen

20.09.2018
Obacht beim Kauf von Pfifferlingen: Sind die Pilze verpackt, lässt man am besten die Finger von ihnen. Bei loser Ware weisen gleich mehrere Merkmale auf gute oder schlechte Qualität hin.
Weniger ist mehr: Bei Pfifferlingen greifen Käufer besser zu loser Ware - unter Verpackungsfolie kann sich Kondenswasser bilden und die Pilze schimmeln lassen. Foto: Franziska Gabbert
Weniger ist mehr: Bei Pfifferlingen greifen Käufer besser zu loser Ware - unter Verpackungsfolie kann sich Kondenswasser bilden und die Pilze schimmeln lassen. Foto: Franziska Gabbert

Düsseldorf (dpa/tmn) - Beim Kauf von Pfifferlingen sollten Verbraucher die Ware immer genauer untersuchen, vor allem wenn sie unter einer perforierten Folie verpackt sind. Darauf macht die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen aufmerksam. Denn unter der Folie kann sich Kondenswasser bilden.

Durch die Feuchtigkeit können die Pfifferlinge mit der Zeit feucht, schleimig und schimmelig werden. Schleimige oder feuchte Pilze sollte man besser nicht mehr essen. Auch wenn die Pilze schwarze Stellen oder weiße Schimmelspuren aufweisen, sind sie nicht mehr für den Verzehr geeignet.

Verdorbene Pilze können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Fieber auslösen. Deshalb raten die Verbraucherschützer, statt verpackter Körbchen lieber lose Ware zu kaufen. Idealerweise riechen die Pilze aromatisch, sind fest und saftig sowie prallgelb.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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