Teamviewer unsicher: Auto-Update aktivieren

12.12.2017
Mit Fernwartungs-Softwares wie Teamviewer können andere auf den eigenen Rechner zugreifen, um zum Beispiel Hilfe zu leisten. Dieser praktische Support kann aber auch missbraucht werden. Jetzt wird vor einer Sicherheitslücke gewarnt.
Bei Teamviewer-Software ist eine schwerwiegende Sicherheitslücke entdeckt worden. Foto: Helmut Fohringer/APA/dpa
Bei Teamviewer-Software ist eine schwerwiegende Sicherheitslücke entdeckt worden. Foto: Helmut Fohringer/APA/dpa

Berlin (dpa/tmn) - In der Fernwartungs- und Kollaborations-Software Teamviewer ist eine schwerwiegende Sicherheitslücke entdeckt worden. Diese ermöglicht es Angreifern unter Umständen, via Maus und Tastatur den eigenen Rechner zu steuern.

Wer bei der Nutzung der Software merkt, dass die Sitzung ohne Einverständnis oder unerwartet übernommen wird, sollte diese einfach sofort beenden, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Zudem sollten in den Einstellungen des Programms automatische Updates aktiviert werden. Dann wird automatisch die neueste Softwareversion installiert, in der die Schwachstelle bereits behoben worden ist.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Freeware für alle: Gute Software muss nicht zwangsläufig etwas kosten. Foto: Robert Günther Software-Standards für Windows-Rechner Wer sich einen neuen Windows-Rechner gekauft hat oder seine alte Kiste neu aufsetzt, steht vor der Aufgabe, die noch gähnend leere Festplatte mit Software zu bevölkern. Programme gibt es jede Menge. Die Kunst ist, die richtig wichtigen auszuwählen.
Hacker befallen Computer und machen sie zu einem Teil des Botnets. Foto: Oliver Berg Neue Ransomware-Drohung: Rechner soll illegaler Bot werden Immer mehr Computer geraten ins Visier von Hackern. Die Angreifer verschlüsseln illegal alle Daten auf den Rechnern und fordern Geld oder drohen die Daten für Spam-Mails zu missbrauchen. Nutzern wird geraten sofort Anzeige zu erstatten.
Ob Netzwerkspeicher oder externe Festplatte: Zur Datensicherung stehen dem Nutzer viele Wege offen. Foto: Andrea Warnecke Die Backup-Strategie: Mit den Daten auf der sicheren Seite Wer hat auf dem Computer keine wichtigen Daten, egal ob privater oder beruflicher Natur? Deshalb ist eine regelmäßige Sicherung der Dateien unabdingbar. Denn ohne Backup steht man im Ernstfall mit leeren Händen dar.
Workshops zu Cyberattacken geben Informationen was im Ernstfall getan werden kann. Foto: Lino Mirgeler/dpa Wenn man Opfer eines Cyber-Angriffs wird Cyber-Attacken mit Erpressungssoftware nehmen zu. Die Programme befallen Rechner, blockieren Daten und fordern Lösegeld. Theoretisch kennt man die Gefahr. Aber was, wenn es tatsächlich passiert? Dann ist man schnell überfordert. Besuch in einem Cyber-Workshop