«Skully» lässt die Totenschädel kullern

26.10.2020
Eigentlich ist «Skully» nur ein gutes, aber ganz normales Hüpf- und Geschicklichkeitsspiel im Stil von «Super Mario». Interessant wird es vor allem durch seine ungewöhnliche Hauptfigur.
«Skully» ist ein Totenschädel mit magischen Fähigkeiten - so kann er zum Beispiel Lehmkörper formen und zum Leben erwecken. Foto: Modus Games/dpa-tmn
«Skully» ist ein Totenschädel mit magischen Fähigkeiten - so kann er zum Beispiel Lehmkörper formen und zum Leben erwecken. Foto: Modus Games/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Terry ist ein Gott auf einer kleinen Insel. Und Terry hat ein Problem: seine zänkischen Göttergeschwister. Um sich gegen diese Rüpel durchsetzen zu können, erweckt er einen am Strand angespülten Totenschädel zum Leben.

Besonders gesprächig ist der «Skully» genannte Schädel nicht - aber dafür umso agiler und cleverer. Und das ist auch gut so, schließlich ist er die Hauptfigur im Geschicklichkeitsspiel «Skully».

Totenkopf mit Zauberkraft

Als Skully müssen Spielerinnen und Spieler sich ihren Weg über die Insel bahnen - indem sie zum Beispiel Rätsel lösen, Plattformen durch die Gegend schieben oder Wände einreißen.

Aber Moment, wie soll ein Totenkopf ohne Hände und Füße eine Plattform bewegen? Doch Inselgott Terry hat Skully mit einer sehr nützlichen Fähigkeit ausgestattet: Der Totenkopf kann Lehm aus der Umgebung zu einem Körper zusammenzaubern und so zeitweise als eine Art Golem durch die kunterbunte Inselwelt stapfen und springen. Dabei stehen verschiedene Lehmkörper zur Wahl, alle mit eigenen Fähigkeiten, die es geschickt einzusetzen gilt.

Gewaltfreier Rätselspaß

Das macht ziemlichen Spaß - und sieht darüber hinaus noch lustig aus, wenn Skully und seine matschigen Erscheinungsformen sich durch die 18 Spielwelten bewegen. Trotz des etwas makaberen Szenarios ist «Skully» ein Spiel, mit dem auch Kinder Spaß haben werden: Blut fließt hier nicht - nur der Schädel kullert.

«Skully» von Finish Line Games und Modus Games ist für PC, Nintendo Switch, Playstation 4 und Xbox One erschienen. Es kostet etwa 30 Euro.

© dpa-infocom, dpa:200929-99-759582/3


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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