Wann eine Antwort per Post portofrei ist

09.07.2019
Wenn Anschreiben einen Antwort-Umschlag enthalten, fragen sich viele: Muss ich für die Rücksendung Porto zahlen oder nicht? Entscheidend ist, was drauf steht.
Fehlt auf dem Antwort-Umschlag der Aufdruck «Deutsche Post», müssen Verbraucher selbst für das Porto aufkommen. Foto: Monika Skolimowska
Fehlt auf dem Antwort-Umschlag der Aufdruck «Deutsche Post», müssen Verbraucher selbst für das Porto aufkommen. Foto: Monika Skolimowska

Potsdam (dpa/tmn) - Ob für die Teilnahme an Gewinnspielen oder Schreiben zur Datenaktualisierung - Post von Unternehmen enthält häufig Antwortpostkarten oder -briefe. Interessant zu wissen: Die Antworten müssen nicht in jedem Fall frankiert werden, erklärt die Verbraucherzentrale Brandenburg in Potsdam.

Steht auf der Postkarte beziehungsweise dem Umschlag: «Antwort» und «Bitte freimachen», müssen Verbraucher nur bezahlen, wenn sie das möchten. Allerdings sind die Vorgaben für eine kostenfreie Rücksendung streng: So müssen auf dem Umschlag über dem Adressfeld zwingend auch die Aufdrucke «Deutsche Post» inklusive Posthorn stehen.

Die Begriffe «Antwort» oder «Werbeantwort» dürfen ebenfalls nicht fehlen. Zusätzlich ist ein Vermerk wie «Bitte ausreichend freimachen» oder «Freimachen, falls Marke zur Hand» nötig. Sind die Voraussetzungen erfüllt, trägt der Empfänger der Antwort das Porto.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Kommt der Brief zurück, obwohl Adresse und Name stimmen, ist das ärgerlich. Unter Umständen kann der Absender den Brief dann aber auf Kosten des Dienstleisters erneut verschicken. Foto: Andrea Warnecke Wann Dienstleister erneut Porto übernehmen Das Prinzip der Post ist denkbar einfach: Ein Brief wird abgeschickt und kommt beim Empfänger an. Doch was passiert, wenn die Sendung wieder zurückkommt? Es kommt auf den Einzelfall an.
Für Sparer sieht es derzeit mau aus. Foto: Daniel Karmann Bankkunden: Sinkende Zinsen, steigende Gebühren Banken und ihre Kunden leiden unter den Niedrigzinsen. Viele Institute suchen ihr Heil in höheren Gebühren. Doch das allein wird nicht reichen. Für Bankkunden gibt es immerhin eine gute Nachricht.
Trotz Paypal-Käuferschutzes müssten die Verkäufer die Möglichkeit haben, im Streitfall den Kaufpreis bei staatlichen Gerichten einzuklagen, entschied der BGH. Foto: Lukas Schulze/dpa BGH prüft zum Paypal-Käuferschutz: Wie sicher ist der Kunde? Wie viel ist der Käuferschutz beim Online-Bezahldienst Paypal in der Praxis wert? Ein BGH-Urteil stärkt die Rechte des Verkäufers. Der Kunde bleibt aus Sicht der Richter dennoch König. Verbraucherschützer sehen das anders.
Der Kauf mit der Visa-Karte gehört zu den gängigen Zahlungsmöglichkeiten. Solche muss ein Reiseportal kostenlos anbieten. Foto: Ole Spata/dpa Gängige Zahlungsmöglichkeit muss kostenlos angeboten werden Urlauber können im Internet ihre Reise-Buchungen auf unterschiedliche Weise begleichen - per Bankeinzug, Rechnung oder mit der Kreditkarte. Einige Anbieter verlangen für bestimmte Zahlungsmöglichkeiten eine Gebühr. Doch erlaubt ist das nicht.