Limit für kontaktloses Zahlen soll steigen

02.04.2020
Viele Verbraucher greifen derzeit beim Einkaufen zur Zahlungskarte. Der Vorteil: Kunde und Kassierer können einen direkten Kontakt vermeiden und sich so vor dem Corona-Virus schützen.
Das kontaktlose Bezahlen hat in Zeiten von Corona Vorteile. Man muss den Bezahlterminal nicht direkt anfassen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Das kontaktlose Bezahlen hat in Zeiten von Corona Vorteile. Man muss den Bezahlterminal nicht direkt anfassen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Zahlen mit der Karte ist für viele Verbraucher angesichts der Corona-Pandemie die erste Wahl. Vor allem das kontaktlose Bezahlen hat in der jüngsten Zeit zugenommen:

Ende letzten Jahres wurden etwa 35 Prozent aller Girocard-Transaktionen kontaktlos abgewickelt, erklärt der Bundesverband deutscher Banken. Dieser Anteil hat sich aktuell auf geschätzt rund 50 Prozent erhöht.

Der Vorteil: Kunden müssen lediglich ihre Karte oder ihr Mobiltelefon nah an das Akzeptanzterminal des Händlers heranführen, um eine Zahlung auszulösen. Bis 25 Euro können Bezahlbeträge ohne Eingabe der PIN kontaktlos beglichen werden. Nach den Plänen der Deutsche Kreditwirtschaft (DK) soll diese Grenze für Girokarten jetzt auf 50 Euro erhöht werden. Weiterhin müssen Karteninhaber aber spätestens nach fünf Transaktionen oder nach einer Gesamtsumme von 150 Euro wieder die PIN eingeben.

Kunden, die auf die PIN-Eingabe ganz verzichten möchten, können die digitale Girocard oder auch ihre Kreditkarte im Smartphone nutzen. Beim Bezahlen mit dem eigenen Smartphone gibt der Kunde jede Bezahlung ab dem ersten Cent mit der gewohnten Entsperrfunktion seines Smartphones, zum Beispiel Fingerabdruck, an der Kasse frei.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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