Ein Grundstock an Landeswährung hilft im Urlaub

24.06.2022
Ein Schreckmoment: Der Automat spuckt die Karte unverrichteter Dinge wieder aus und mit den Euro-Scheinen kommt man auch nicht weit. In manchen Ländern mit eigener Währung ist Vorbereitung gefragt.
Wer im Urlaub etwa nach Bulgarien, Kroatien oder Schweden reist, sollte vorher ein paar Scheine wechseln. Denn gerade kleine Beträge kann man nicht immer mit der Karte bezahlen. Foto: Tobias Hase/dpa/dpa-tmn
Wer im Urlaub etwa nach Bulgarien, Kroatien oder Schweden reist, sollte vorher ein paar Scheine wechseln. Denn gerade kleine Beträge kann man nicht immer mit der Karte bezahlen. Foto: Tobias Hase/dpa/dpa-tmn

Heilbronn (dpa/tmn) - Auf dem Markt zahlt man mit Kuna, Schwedischen Kronen oder Lew statt mit dem Euro? Wer nach Kroatien, Schweden oder Bulgarien reist, sollte sich darauf einstellen. Schließlich gibt es in der Europäischen Union noch Länder, die ihre eigene Landeswährung haben.

Da kann es hilfreich sein, für den Urlaub vorab ein paar Münzen und Scheine zu wechseln. Darauf weist die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher (GVI) hin. Gerade, wenn es um Kleinbeträge wie eben auf dem Markt oder im Taxi geht und Girocard oder Kreditkarte nicht akzeptiert werden, seien Urlauber dankbar für einen Grundstock an Landeswährung im Geldbeutel.

Vorsicht bei elektronischer Bezahlung im Ausland

Die Verbraucherorganisation rät Urlaubern zudem zu prüfen, ob sie im Ausland überhaupt mit ihrer Geldkarten am Automaten abheben können.

Manche Banken würden für ihre Karten im Ausland grundsätzlich ein Null-Euro-Limit ansetzen, um diese gegen Diebstahl und Missbrauch zu schützen. Die Abbuchungssperre gilt dann aber auch für den Kartenbesitzer.

Das schließt laut GVI auch Bezahlsysteme mit dem Handy ein. Am besten lassen Urlauber beides vor Abreise freischalten.

© dpa-infocom, dpa:220624-99-788787/2

Tipps Geld und Verbraucher


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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