Zweite Generation Rolls-Royce Ghost

01.09.2020
Einstiegsmodelle sind bei sparsamen Autofans beliebt. Doch das ist bei Rolls-Royce unerheblich. Hier erfordern standesgemäß auch die günstigsten Modelle hohe Summen, wie auch der neue Ghost zeigt.
Geist ganz in Weiß: Rolls-Royce hat die zweite Generation seiner Luxuslimousine Ghost enthüllt. Foto: Rolls-Royce/dpa-tmn
Geist ganz in Weiß: Rolls-Royce hat die zweite Generation seiner Luxuslimousine Ghost enthüllt. Foto: Rolls-Royce/dpa-tmn

Goodwood (dpa/tmn) - Rolls-Royce hat die zweite Generation der Luxuslimousine Ghost enthüllt. Das Einstiegsmodell der Briten ist in der neuen, um rund neun Zentimeter gewachsenen Version 5,55 Meter lang. Der Preis dürfte über jenen knapp 290.000 Euro liegen, die Rolls-Royce aktuell für den Viertürer aufruft.

Zwar ist auch der neue Ghost auf Anhieb als Rolls-Royce zu erkennen, doch reklamieren die Briten einen etwas dezenteren Auftritt. Die Linienführung zeigt sich ein wenig leichter. Aber das Format ist sogar noch einmal gewachsen, und der Ghost geht nicht nur in die Länge, sondern zudem drei Zentimeter in die Breite. Durch die auch elektrisch öffnenden Türen besteigt man eine Luxuslounge, für die bis zu 20 Kuhhäute nötig sind, um sie auf den knapp 400 Interieur-Paneelen und Polstern zu verarbeiten. Durch den mit LED-Sternen illuminierten Dachhimmel können nun bisweilen auch Sternschnuppen flimmern.

Das Fahrwerk reagiert dank Kamerasystem vorausschauend auf Fahrbahnzustände. Unter der Haube leistet der V12-Motor 420 kW/571 PS. Damit erreicht der Ghost laut Werk aus dem Stand in 4,8 Sekunden Tempo 100. Und das, obwohl das Auto trotz einer komplett aus Aluminium gefertigten Karosserie knapp 2,5 Tonnen auf die Waage bringt. Eine Allradlenkung soll den Ghost zudem extrem wendig machen. Den Verbrauch gibt Rolls-Royce mit 15,2 Litern an (347 g/km CO2).

© dpa-infocom, dpa:200901-99-388547/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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