Volvos 60er-Baureihe jetzt als Limousine im Handel

20.09.2019
Sein neuestes Mittelklasse-Auto lässt Volvo in den USA bauen. Schon vor einigen Wochen trafen vereinzelt Modelle bei den Händlern ein. Nun soll der Verkauf im großen Stil beginnen.
Ein im typischen Schweden-Stil gezeichnetes Stufenheck zeichnet den 4,76 Meter langen Volvo S60 aus. Foto: Volvo
Ein im typischen Schweden-Stil gezeichnetes Stufenheck zeichnet den 4,76 Meter langen Volvo S60 aus. Foto: Volvo

Köln (dpa/tmn) - Volvo weitet seine Mittelklassepalette aus und bietet den S60 jetzt auch als Limousine an. Der Einstiegspreis des nun voll verfügbaren Modells liegt bei 43 200 Euro, wie der Hersteller mitteilt. Dafür gibt es ein im typischen Schweden-Stil gezeichnetes Stufenheck, das mit einer Länge von 4,76 Metern gegen Autos wie den BMW 3er, den Audi A4 oder die Mercedes C-Klasse antritt.

Der S60 bietet Platz für fünf Personen und hat ein Kofferraumvolumen von 470 Litern. Zur Ausstattung zählt ein üppiges Sicherheitspaket mit einem halben Dutzend Airbags und einem Heer von Assistenzsystemen. Dazu gehören die Spurführungshilfe oder das City-Notbremssystem sowie ein unkonventionelles Infotainment-Center mit Hochkant-Touchscreen.

Unkonventionell ist auch der Antrieb, der Geschwindigkeiten zwischen 220 und 250 km/h ermöglicht. Denn der S60 ist der erste Volvo, der auch in Europa nicht mehr als Diesel angeboten wird. Stattdessen gibt es mittelfristig drei Benziner mit zwei Litern Hubraum und 140 kW/190 PS, 184 kW/250 PS oder 228 kW/390 PS und einen Plug-in-Hybriden. Er kommt laut Volvo auf eine Systemleistung von 288 kW/390 PS und eine elektrische Reichweite von bis zu 54 Kilometern.

So sinkt sein Normverbrauch auf 1,7 Liter und der CO2-Ausstoß geht auf 39 g/km zurück. Für die konventionellen Benziner, die im Lauf des nächsten Jahres mit integrierten Starter-Generatoren und 48-Volt-Technik zu Mild-Hybriden aufgerüstet werden, nennt Volvo Verbrauchswerte zwischen 6,6 und 7,3 Litern und einen CO2-Ausstoß von 140 bis 164 g/km.

Alle Motoren sind mit einer Achtgang-Automatik gekoppelt. Die beiden schwächeren Benziner haben Front-, die stärkeren Varianten Allradantrieb.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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