Spitzenmodell: Mercedes-AMG GT Black Series kommt mit 730 PS

05.10.2020
Für fast den dreifachen Preis des Einstiegsmodells bringt die Mercedes-Tochter AMG den GT nun auch als extremes Sportmodell Black Series mit 730 PS auf die Straße. Was bekommt man für 335 240 Euro?
Ein Grenzgänger: Der neue Mercedes-AMG GT Black Series soll sich mit seinen 730 PS nicht nur auf der Straße, sondern auch auf Rennstrecken wohlfühlen. Foto: Daimler AG/dpa-tmn
Ein Grenzgänger: Der neue Mercedes-AMG GT Black Series soll sich mit seinen 730 PS nicht nur auf der Straße, sondern auch auf Rennstrecken wohlfühlen. Foto: Daimler AG/dpa-tmn

Dresden (dpa/tmn) - Der Mercedes AMG GT ist jetzt in einer neuen Spitzenmodell-Variante zu haben. Für Preise ab 335 240 Euro liefert die Mercedes-Tochter das Coupé auch als sogenannte Black Series aus.

Dabei bekommt der Zweitürer nicht nur den bislang stärksten V8-Motor in der AMG-Geschichte, sondern laut Hersteller auch reichlich Technologie von der Rennstrecke sowie ein dramatischeres Design.

Das Kraftwerk schiebt an bis 325 km/h

Der 4,0 Liter große V8-Motor kommt auf 537 kW/730 PS und treibt mit bis zu 800 Nm die Hinterräder an. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt er das Coupé binnen 3,2 Sekunden und ermöglicht eine Spitzengeschwindigkeit von 325 km/h. Den Kraftstoffverbrauch des V8 beziffert der Hersteller im Mittel mit 12,8 Liter (292 g/km CO2).

Für einen möglichst sicheren Kraftschluss zwischen Auto und Asphalt gibt es ein stark modifiziertes Verstellfahrwerk und eine optimierte Aerodynamik: Schweller und Spoiler sind tiefer gezogen, der Unterboden ist nahezu komplett verkleidet, auf der Motorhaube klaffen große Lufteinlässe und über dem Heck thront ein doppelter Flügel, der laut Mercedes bis zu 500 Kilogramm Abtrieb erzeugt.

Auf Wunsch gibt es Extras für die Rennstrecke

Während das Auto aerodynamisch auflastet, hat AMG ansonsten am Gewicht gespart. Viele Karosserieteile sind aus Carbon gebacken, und der Innenraum wurde ausgeräumt: Die Insassen kauern in Schalensitzen, öffnen die dünn verkleideten Türen mit Schlaufen und schauen auf ein abgespecktes Armaturenbrett. Auf Wunsch gibt es für den Renneinsatz außerdem einen Überrollkäfig, Vierpunktgurte und einen Feuerlöscher.

© dpa-infocom, dpa:201005-99-834798/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Der Mercedes-AMG GLE 53 setzt auf erste Elektrounterstützung mit Starter-Generator. Foto: Daimler AG/dpa-tmn Werkstuner entdecken die Elektrifizierung In Zeiten strengerer CO2-Grenzwerte und größerer Klimasorgen führt kein Weg mehr an der Elektrifizierung vorbei. Trotzdem setzen die Autohersteller weiter auf Power.
Lamborghini hat angekündigt, genau 63 Exemplare des Aventador Roadster SVJ 63 auf den Markt zu bringen - 1963 ist das Gründungsjahr des Unternehmens. Foto: Thomas Geiger/dpa-tmn Das sind die Highlights der Monterey Car Week Ob Rostlaube oder Karbonrenner, Stromer oder Stromlinie, Prototyp oder Oldtimer - selten werden Autos leidenschaftlicher gefeiert als bei der Monterey Car Week in Pebble Beach.
Jaguar rüstet originale E-Types zu E-Autos um. Foto: Jaguar/Land Rover/dpa-tmn Moderne Oldtimer und Retro-Autos stehen hoch im Kurs Old- und Youngtimer stehen hoch im Kurs. Aber nicht jeder ist bereit, auch deren Unzulänglichkeiten zu akzeptieren. Daher suchen Klein- und Großserienhersteller neue Wege, die Faszination fürs Vergangene in die heutige Zeit zu übertragen.
Neuer Sportler aus Großbritannien: Der Aston Martin DBS Superleggera startet zu Preisen ab 274.995 Euro und ist mit einem 533 kW/725 PS starken V12-Motor bestückt. Foto: Aston Martin Aston Martin DBS Superleggera vor dem Start Der britische Kultmarke Aston Martin schickt den DBS Superleggera an den Start. Dieses noble PS-Monster mit V12-Motor überzeugt auch durch seine luxuriöse Innenausstattung.