So greifen Winterreifen besser

23.10.2020
Eis und Schnee sind zwar flächendeckend noch nicht da, doch der Winter kommt. Winterreifen sind schon jetzt die beste Wahl - und später lohnt es sich, etwas mehr Druck zu machen.
Fährt das Auto im Winter hauptsächlich auf Schnee und Eis, kann etwas mehr Luftdruck die Winterreifen noch griffiger machen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Fährt das Auto im Winter hauptsächlich auf Schnee und Eis, kann etwas mehr Luftdruck die Winterreifen noch griffiger machen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Wer auf verschneiten und eisigen Straßen fährt, sollte den Luftdruck der Reifen stets um 0,2 bar gegenüber den Herstellerangaben erhöhen. Das öffne das Lamellenprofil, erläutert der Automobilclub von Deutschland (AvD).

So greifen die Winterpneus besser, das Auto bleibt sicherer in der Spur, Brems- und Lenkverhalten können sich ebenfalls verbessern. Ist es überwiegend trocken oder nass, sollte man sich dagegen genau an die Herstellerangaben zum Reifendruck halten.

Rein rechtlich sind als Winterreifen zugelassene Pneus in Deutschland nur auf winterlichen Straßen erforderlich, weil hierzulande eine sogenannte situative Winterreifenpflicht gilt. Aber schon bei bloßer Kälte spielen die weicheren Winterpneus ihre Vorteile gegenüber den Sommereifen aus. Auch auf feuchten und rutschigen Straßen mit Laub und bei Reifglätte bieten sie laut AvD einen Sicherheitsgewinn.

© dpa-infocom, dpa:201023-99-53150/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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