Range Rover Evoque kommt im Juni als Cabrio

21.03.2016
Frischluftfahrt auf der Buckelpiste: Land Rover macht ernst - und bringt den Geländewagen Range Rover Evoque tatsächlich als Cabrio.
Frischluftsause im Gelände: Der Range Rover Evoque kommt als Cabrio in Deutschland im Juni zu Preisen ab 51 200 Euro in den Handel. Foto: Land Rover/Nick Dimbleby
Frischluftsause im Gelände: Der Range Rover Evoque kommt als Cabrio in Deutschland im Juni zu Preisen ab 51 200 Euro in den Handel. Foto: Land Rover/Nick Dimbleby

Lyon (dpa/tmn) - Land Rover bietet den Range Rover Evoque demnächst tatsächlich als Cabrio an. Der erste offene Geländewagen modernen Stils kommt in Deutschland am 4. Juni zu den Händlern und kostet mindestens 51 200 Euro, teilte der britische Autohersteller mit.

Für einen Aufpreis von rund 7000 Euro, den Land Rover mit dem Hinweis auf zusätzliche Ausstattung auf etwa 3000 Euro herunterrechnet, tauschen die Briten das Blechdach des Evoque Coupé gegen eine knapp geschnittene Stoffhaube. Sie faltet sich in rund 20 Sekunden elektrisch und bei Geschwindigkeiten bis knapp 50 km/h auch während der Fahrt hinter die Rücksitze und rückt die vier Passagiere an die frische Luft. Der Kofferraum fasst daher nur noch 251 Liter.

Angeboten wird das Open-Air-Modell mit drei bekannten Motoren mit jeweils zwei Litern Hubraum. An der Basis steht ein Diesel mit 110 kW/150 PS, darüber rangiert ein zweiter Selbstzünder mit 132 kW/180 PS. Die Spitze markiert ein Benziner mit 177 kW/240 PS. Damit sind Spitzengeschwindigkeiten von 180 bis 209 km/h möglich.

Obwohl das Cabrio durch die zusätzlichen Versteifungen rund 200 Kilo schwerer ist als das Coupé, sollen die Verbrauchswerte von 5,7 Liter Diesel bis 8,6 Liter Benzin reichen (CO2-Ausstoß 149 bis 201 g/km). Das läge nicht zuletzt am neuen Allradantrieb, der die Hinterachse nur bei Bedarf zuschaltet. Trotzdem sei das Cabrio genauso geländegängig wie jeder andere Evoque, heißt es bei Land Rover.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Ein SUV-Coupé für die Mittelklasse: Der BMW X4, hier auf dem Genfer Autosalon, soll im Sommer zu den Händlern rollen. Foto: Thomas Geiger Bodenhaftung statt Zukunftsmusik auf dem Genfer Autosalon Viel Bodenhaftung bei den Autoherstellern: Nachdem sie sich mit Elektrofahrzeugen und Robotaxen für die Zukunft fit gemacht haben, zeigen die Anbieter auf dem Genfer Salon 2018 nun wieder verstärkt Autos für die Gegenwart.
Interessanter Fakt: Junge Gebrauchtwagen mit geringen Laufleistungen sind 20 bis 25 Prozent günstiger als ein vergleichbarer Neuwagen. Allerdings gibt es dann keine Möglichkeit der individuellen Ausstattung. Foto: Andrea Warnecke Frage der Flexibilität: Junge Gebrauchte und Neuwagen Neuwagen oder ein junger Gebrauchter? Kaum eine Frage wird beim Autokauf häufiger gestellt. Beide Varianten bieten Vorteile und Nachteile. Es ist nicht nur eine Rechenfrage.
Mit selbstfahrenen Autos bewegen sich Autokonzerne in einem neuen Terrain. Foto: Andrej Sokolow Autobranche rüstet sich für unklare Zukunft Kaum ein Tag vergeht ohne Nachrichten zu Roboterwagen-Projekten oder Kooperationen zwischen Autobauern und App-Entwicklern. Die Branche bereitet sich auf einen radikalen Umbruch ihres Geschäfts vor.
Wird das der nächste Käfer oder Golf? Die Frage dürfte bis zum Ende des Jahrzehnts offen bleiben, denn bis dahin hat VW eine Serienversion der Studie I.D. angekündigt. Foto: Thomas Geiger In Paris beginnt die Zukunft des Autos Die Autohersteller zeigen auf dem Pariser Salon den Weg in eine bessere Zukunft und wollen der intelligenten Elektromobilität doch noch zum Durchbruch verhelfen. Bis der kommt, geht es weiter wie bisher - mit smarten Kleinwagen sowie SUV, SUV und noch mal SUV.