Polsterreiniger fürs Auto im Test

24.06.2019
Flecken auf dem Sitz sind für manche Autofahrer ein kaum zu ertragender Anblick. Polsterreiniger beseitigen das Malheur - wie ein Test zeigt, machen sie das allerdings mal mehr und mal weniger gut.
Ideal ist, wenn der Polsterreiniger einen gleichmäßigen Schaum erzeugt, der einwirkt, ohne die Polster zu durchnässen. Foto: Franziska Gabbert
Ideal ist, wenn der Polsterreiniger einen gleichmäßigen Schaum erzeugt, der einwirkt, ohne die Polster zu durchnässen. Foto: Franziska Gabbert

Stuttgart (dpa/tmn) - Ob etwas verschütteter Kaffee oder Dreck, der noch an der Jacke hing: Schnell ist ein unschöner Fleck auf dem Sitz. Spezielle Auto-Polsterreiniger sollen so ein Malheur beseitigen.

Wie ein Test der Prüforganisation GTÜ zusammen mit der «Auto Bild» zeigt, gelingt das den Mitteln unterschiedlich gut. Nur die Hälfte der zehn getesteten Polsterreiniger überzeugte.

Als einziges Produkt «sehr empfehlenswert» war der «A1 Polster-/ Alcantara-Reiniger Pro» von Dr. Wack zu einem Literpreis von rund 32,50 Euro. Mit «empfehlenswert» bewertet wurden der Sonax «Xtreme Polster- & Alcantara-Reiniger» (28 Euro),der für das Auto geeignete Haushaltsreiniger Vanish «Gold Multi Textil» (7,10 Euro),Liquiu Moly «Polsterschaumreiniger» (23,30 Euro) und der ArmorAll «Universal Aktivschaum-Reiniger» (12,70 Euro).

Die zweiten zentralen Kriterien im Test waren die Leistung beim Reinigen, die an acht Textilmustern mit verschiedenen Verschmutzungen von Kakao bis Olivenöl und Ruß geprüft wurde, und die Handhabung der Produkte, die an zwei Muster-Autositzen getestet wurde.

Dass der Preis, wie so oft, kein guter Indikator für die Qualität eines Produkts ist, zeigte auch dieser Test: Das mit Abstand teuerste Mittel von einer bekannten Autopflege-Marke zu einem Literpreis von 68 Euro fiel durch - das klare Urteil: «nicht empfehlenswert».

Ergebnisübersicht: Polsterreiniger fürs Auto

GTÜ


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Mit einem feuchten Schwamm wird Waschmittel oder Polstereiniger aufgetragen und anschließend mit einem nebelfeuchten Tuch der gelöste Schmutz aufgenommen. Foto: Franziska Gabbert Weniger ist mehr: Autopolster-Putz nicht übertreiben Die Beziehung zwischen Autofahrer und Autositz ist innig: Beide kommen sich so oft so nahe, dass das nicht ohne Folgen für die Stoffpolster bleiben kann. Aber eben schnell drüberputzen ist nicht: Falsches Reinigen kann die Sitze ruinieren.
Regelmäßige Autopflege im Innenraum hilft, das Fahrzeug länger frisch zu halten. Foto: Christin Klose Was tun bei schlechtem Geruch im Auto? Autos haben einen eigenen Geruch, ganz gleich ob Neufahrzeug oder Gebrauchtwagen. Doch mit den Jahren kann der Innenraum auch anfangen zu stinken. Dann heißt es gründlich putzen - oder der Profi muss ran.
Pflege für die Bikerkluft: Nach dem Reinigen können Motorradfahrer ihre Lederausrüstung mit einem Lederpflege-Öl einsprühen. Foto: Monique Wüstenhagen Reinigungstipps für die Motorradkluft Tote Insekten auf dem Helmvisier, Dreck auf der Lederjacke: Die Ausrüstung von Motorradfahrern wird schnell schmutzig. Beim Waschen gibt es für Biker einiges zu beachten.
Klare Sicht: Um Insektenreste vom Visier zu bekommen, reicht in der Regel warmes Wasser und ein Lappen. Foto: Christophe Gateau Insektenreste auf Helmvisier mit feuchtem Lappen aufweichen Wer mit dem Motorrad auf Autobahnen oder Landstraßen fährt, kennt das: Schnell füllt sich das Visier mit Insektenresten. Wichtig ist es also, ihn hinterher zu säubern. So geht's: