Mercedes setzt GLE und GLC unter Strom

09.09.2019
Stromantrieb für die ersten Kilometer bringt sogar tonnenschwere SUV zu den Abgaswerten eines Kleinwagens - rechnerisch. Auf der IAA gibt es nun zwei neue Teilzeit-Stromer aus Stuttgart zu sehen.
Den Mercedes GLE gibt es bald auch als GLE 350 mit Plug-In-Hybrid. Damit sind die ersten gut 100 Kilometer auch mit reiner Stromfahrt möglich. Foto: Dieter Rebmann/Daimler AG/dpa-tmn
Den Mercedes GLE gibt es bald auch als GLE 350 mit Plug-In-Hybrid. Damit sind die ersten gut 100 Kilometer auch mit reiner Stromfahrt möglich. Foto: Dieter Rebmann/Daimler AG/dpa-tmn

Stuttgart Frankfurt (dpa/tmn) - Mercedes erweitert die Familie seiner Plug-In-Hybriden um die Geländewagen GLE und GLC. Wie der Hersteller mitteilt, werden der GLE 350 de und der GLC 300 e auf der IAA in Frankfurt (11. bis 21. September) zu sehen sein. Im Autohaus rollen sie in den nächsten Monaten ein.

Im GLE kommt eine Batterie von 31,2 Kilowattstunden (kWh) Kapazität zum Einsatz, die eine elektrische Reichweite von mehr als 100 Kilometern ermöglicht. Zusammen mit dem 100 kW/136 PS starken E-Motor sind nach Herstellerangaben Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h möglich.

Strom-Hilfsmotor gibt SUV bessere Schadstoffbilanz

Der Elektroantrieb für die Kurzstrecke wird von einem besonders effizienten Diesel mit 143 kW/194 PS Leistung komplettiert. Trotz einer Systemleistung von 235 kW/320 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h kommt der Zweitonner deshalb auf einen Normverbrauch von 1,1 Litern und einen CO2-Ausstoß von 29 g/km, so der Hersteller weiter.

Beim GLC setzt Mercedes dagegen auf eine konventionellere Kombination: Dort spannen die Schwaben einen 155 kW/211 PS starken Benziner mit einem 90 kW/122 PS starken Stromer und einem Akku von 13,5 kWh zusammen.

Das reicht laut Mercedes im E-Betrieb für bis zu 49 Kilometer und mehr als 130 km/h. Arbeiten beide Motoren im Team, liegt die Systemleistung bei ebenfalls 235 kW/320 PS, das Spitzentempo liegt dann bei 230 km/h und als Normverbrauch gibt Mercedes 2,2 Liter sowie einen CO2-Ausstoß von 51 g/km an.

IAA in Frankfurt


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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