Facelift für BMW 5er und 6er: Durchweg mit 48-Volt-Technik

27.05.2020
BMW frischt seine Modelle der oberen Mittelklasse auf. Das bringt unter anderem Motoren mit 48-Volt-Elektrounterstützung unter die Haube der 5er Limousine, des 5er Touring und des 6er Gran Turismo.
Neue Niere und Leuchten: Die aufgefrischte 5er Limousine verkauft BMW ab 49.100 Euro. Foto: Daniel Kraus/BMW AG/dpa-tmn
Neue Niere und Leuchten: Die aufgefrischte 5er Limousine verkauft BMW ab 49.100 Euro. Foto: Daniel Kraus/BMW AG/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - BMW frischt den 5er und 6er auf. Die 5er Limousine, der Touring sowie der 6er Gran Turismo bekommen zum Verkaufsstart im Juli nicht nur ein retuschiertes Design mit größerer Niere und neu gestalteten Leuchten, sondern vor allem optimierte, mit einem 48-Volt-Mild-Hybrid-System bestückte Motoren.

Außerdem wird die Ausstattung erweitert und die Elektronik mit neuen Assistenz- und Infotainment-Funktionen bis hin zur cloudbasierten Navigation sowie dem jetzt serienmäßigen Digital-Cockpit auf Vordermann gebracht, so BMW weiter.

Die Preise beginnen aufgrund dieser Veränderung dann bei 49 100 Euro für die 5er Limousine und 51 300 Euro für den traditionell Touring genannten Kombi. Der coupéartige 6er Gran Turismo wird ab 62 800 Euro verkauft.

Elektromotor hilft beim Anfahren und gewinnt Energie

Technisch bedeutendste Neuerung ist das 48-Volt-Mild-Hybrid-System, das nun bei allen Vier- und Sechszylindermotoren zum Einsatz kommt. Es nutzt einen 8 kW/11 PS starken E-Motor und einen Lithium-Ionen-Puffer-Akku, um beim Anfahren zusätzlich zu beschleunigen und beim Bremsen mehr Energie zurück zu gewinnen.

Das Ergebnis seien bessere Sprintwerte und mehr Effizienz, so BMW. Wer zumindest abschnittsweise rein elektrisch fahren möchte, dem bietet BMW im 5er jetzt auch einen Plug-in-Hybriden für den Touring.

Die Motorenpalette reicht bis zum 530 PS starken V8

Zur Wahl stehen dann in allen drei Karosserievarianten zwei Benziner mit 185 kW/252 PS oder 225 kW/333 PS und drei Diesel mit 140 kW/190 PS bis 250 kW/340 PS. Für den 5er gibt es zudem einen Basisbenziner mit 135 kW/184 PS sowie als Top-Modell den M550i mit einem 390 kW/530 PS starken V8-Motor.

Außerdem gibt es für Limousine zwei Plug-in-Benziner mit einer Systemleistung von 215 kW/292 PS oder 290 kW/394 PS und bis zu 62 Kilometern elektrischer Reichweite. Im Touring kommt nur die schwächere Variante zum Einsatz.

Für die Teilzeitstromer nennt BMW Verbrauchswerte von bestenfalls 1,9 Litern und einen CO2-Ausstoß von 43 g/km. Für die Verbrenner stehen Werte zwischen 4,1 Litern Diesel (108 g/km) und 9,7 Litern Benzin (221 g/km) im Datenblatt.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Unter Strom: Honda zeigt mit dem Sports EV Concept die elektrische Studie eines sportlichen Stadtflitzers. Foto: Thomas Geiger/dpa-tmn Die Neuheiten auf der Tokyo Motor Show Von Miniautos bis zur Brennstoffzelle reicht die Palette auf der Tokyo Motor Show. Daneben gibt es einige Studien zu sehen, die weniger verspielt als früher wirken. Das große Ideenfeuerwerk aus Fernost bleibt aber aus.
Marathonläufer: Mit seiner rein elektrischen Reichweite von 50 Kilometern legt der Plug-in-Hybrid VW Golf GTE etwas mehr als eine offizielle Marathondistanz von 42,195 Kilomtern zurück. Foto: Volkswagen AG Mit dem Strom fahren: Welches Elektroauto zu wem passt Die Prämie ist da: Seit Juli können sich Autokäufer, die mit einem Elektroauto liebäugeln, den Kauf mit bis zu 4000 Euro fördern lassen. Zeit, um herauszufinden, welches E-Modell zu welchem Fahrer passt - doch reicht überhaupt die Auswahl dafür?
Opel präsentiert das jüngste Facelift des Corsa - und erstmals eine vollelektrische Version des bekannten Kleinwagens. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn IAA wird zur Schau der leisen Töne Die einen zeigen ausschließlich Elektroautos, die anderen sind gar nicht da - selten war es auf einer IAA in Frankfurt so ruhig wie in diesem Jahr. Dafür stehen viele der Neuheiten vor dem Marktstart.
Rustikales Debüt: Alfa Romeo wagt sich mit dem Stelvio zum ersten Mal ins Gelände. Foto: Alfa Romeo Öfter mal was Neues: Das bringt das Autojahr 2017 Vernünftige Kleinwagen, praktische Familienkutschen, trendige SUV und traumhafte Sportwagen: Auch 2017 gibt es wieder jede Menge neue Autos - und sogar das Wiedersehen mit einer fast vergessenen Marke.