Airbagjacken haben gutes Schutzpotenzial

28.07.2020
Bei Unfällen sind Biker nur durch ihre Kleidung geschützt. Spezielle Airbagjacken sollen das Motorradfahren sicherer machen. Die neueste Generation ist laut ADAC vielversprechend.
Airbagjacken sollen Motorradfahrer bei einem Unfall zusätzlich schützen. Der ADAC hat drei Modelle getestet - und sie alle für «gut» befunden. Foto: Uwe Rattay/ADAC/dpa-tmn
Airbagjacken sollen Motorradfahrer bei einem Unfall zusätzlich schützen. Der ADAC hat drei Modelle getestet - und sie alle für «gut» befunden. Foto: Uwe Rattay/ADAC/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Airbagjacken können Bikern einen extra Schutz bieten. Bei mittelschweren Unfällen haben sie bis zu einer gewissen Geschwindigkeit gutes Schutzpotenzial. Der ADAC hat drei Modelle getestet - und sie alle für «gut» befunden.

Die untersuchten Jacken brauchten rund 80 Millisekunden vom ersten Anstoß bis zum vollständigen Aufblasen des Airbags. Würde der Motorradfahrer am Auto anprallen, bestünde in dem Moment bereits ein Schutz, urteilt der Verkehrsclub. Die neuen Modelle verfügen über eine eigenständige Sensorik und sind auch autonom nutzbar. Schluss also mit extra Komponenten am Fahrzeug. Kleinere Unterschiede gebe es in der Handhabung und bei der Wiederinstandsetzung.

So könne die «eVest» von Held/In&Motion für 750 Euro durch den Nutzer nach dem Auslösen selbst wieder in Stand gesetzt werden. Das «Tech-Air Street-e System» von Alpinestars für 850 Euro und die «D-Air Street Smart JKT» von Dainese für 600 Euro müssten hingegen vom Hersteller oder Händler gewartet werden. Letztere sei die einzige, die auch mit beliebiger passender Schutzkleidung kombiniert werden kann.

© dpa-infocom, dpa:200728-99-954325/2

ADAC-Test: Airbagjacken für Motorradfahrer


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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