Wintercheck für Wasserleitungen

12.10.2021
Wird es draußen frostig, können Wasserleitungen einfrieren. Ein rechtzeitiger Check kann Schäden verhindern – denn sind diese erstmal da, wird es teuer.
Wird ein leerstehendes Zimmer nicht mehr beheizt, kann das Auswirkungen haben auf die Wasserleitungen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn
Wird ein leerstehendes Zimmer nicht mehr beheizt, kann das Auswirkungen haben auf die Wasserleitungen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

Kiel (dpa/tmn) - Leitungswasserschäden sind teuer – und oft ist die Ursache Frost. Welche Wasserleitungen im Haus sind möglicherweise gefährdet? Kritisch sind vor allem Rohre in unbeheizten Bereichen wie dem Dachboden oder Abseiten, sagt das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS).

Hier gilt es zu prüfen: Werden diese Bereiche durch die angrenzenden Räume ausreichend erwärmt? Eventuell sollten die Leitungen hier entfernt oder die Heizungsinstallation erweitert werden. Auch eine Rohrbegleitheizung kann helfen, bei der ein Kabel direkt am Rohr befestigt wird.

Manchmal ergeben sich Schwachstellen durch Veränderungen im Haus auch unerwartet. Zum Beispiel kann die effizientere neue Heizung Nebenwirkungen haben: Durch weniger Wärmeverluste muss womöglich nun der Heizungsraum beheizt werden. Auch ein neues Dachfenster wirkt sich auf die Temperaturen im Haus aus. Oder ein Kind ist ausgezogen, und das leerstehende Zimmer wird nicht mehr beheizt.

Generell gilt: Wer etwa während eines Winterurlaubs länger abwesend ist, sollte die Beheizung im Haus auf keinen Fall herunterfahren. Die Einstellung am Thermostat bis zum Frostschutzzeichen reicht hier nicht aus. Denn die schützt lediglich den Heizkörper vor dem Zufrieren, nicht aber die Rohre an heiklen Stellen.

© dpa-infocom, dpa:211012-99-570514/2

Wintercheck des IFS


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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