Wenn und wie Mieter das Treppenhaus reinigen müssen

24.04.2017
Wenn Mietern die Reinigung des Treppenhauses vom Vermieter übertragen wurde, müssen sie dabei einige Dinge beachten. Wichtig ist vor allem die Absprache mit den anderen Hausbewohnern.
Wenn die Reinigung des Treppenhauses auf die Mieter übertragen wird, müssen die Mieter zusammen einen Putzplan entwerfen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Wenn die Reinigung des Treppenhauses auf die Mieter übertragen wird, müssen die Mieter zusammen einen Putzplan entwerfen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin (dpa/tmn) - Soweit vertraglich nichts anderes vereinbart ist, obliegt die Treppenhausreinigung dem Vermieter. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin.

Vielerorts wird die Treppenhausreinigung als sogenannte Kehrwoche aber auch vertraglich auf die Mieter übertragen. Wann den Mieter welche Pflichten konkret treffen, ist dann im Vertrag beziehungsweise im Putzplan geregelt.

Meist ist der einzelne Mieter im Wechsel mit den anderen Mietparteien des Hauses zur Reinigung verpflichtet. Er kann wöchentlich für einen konkreten Treppenabschnitt oder im zeitlichen Wechsel mit den anderen für das gesamte Treppenhaus verantwortlich sein. Zu welcher Zeit er die Arbeiten innerhalb seiner Zuständigkeit vornimmt, bleibt dem Mieter überlassen. Ist er verhindert, kann und muss er mit seinen Nachbarn tauschen oder für eine andere Vertretung sorgen.

Die üblichen Reinigungsutensilien muss der Mieter selber beschaffen - es sei denn der Vermieter stellt diese zur Verfügung. Während der Reinigung muss der Mieter auf die übrigen Bewohner Rücksicht nehmen - er kann daher das Treppenhaus nicht über einen längeren Zeitraum für seine Arbeiten sperren. Zudem muss er Reinigungsmittel verwenden, mit denen eine Gefahr durch übermäßige Glätte des Bodens vermieden wird.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Vor einer Versteigerung, gibt es meist mehrere Besichtigungstermine. Interessenten sollten sich hier einen Eindruck von der Immobilie verschaffen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Zum ersten, zum zweiten - Immobilienkauf per Auktion Zum ersten, zum zweiten, 250.000 Euro für Nummer 10 - und schon hat die Wohnung einen neuen Eigentümer. Im engen Markt sind Immobilienauktionen eine Möglichkeit, abseits der üblichen Pfade ein gutes Objekt zu ergattern. Was es dabei zu beachten gibt.
Crowdfunding-Plattformen bringen private Anleger, den Schwarm, zusammen, um damit eine Immobilien zu finanzieren. Foto: Andrea Warnecke Immobilien im Schwarm finanzieren – Crowdinvesting Rund 1000 Euro investieren, vom Immobilienboom profitieren und kräftig Zinsen kassieren. Das klingt gut. Crowdfunding-Plattformen im Internet machen es möglich. Das Geschäft ist für Anleger aber nicht risikolos.
Neubautgebiete in Berlin, wie hier am Gleisdreieck-Park, sind für potenzielle Käufer interessant: Beim Kauf einer Immobilie ist meist die Lage wichtiger als die Wertsteigerung. Foto: Andrea Warnecke Wertsteigerung ist nicht alles beim Immobilienkauf Der Immobilienmarkt boomt. Angesichts hoher Preise soll oft das Argument künftiger Wertsteigerung Verbraucher zum Kauf einer Immobilie bewegen. Doch Vorsicht: Solche Prognosen bilden eine relativ unsichere Basis für eine Kaufentscheidung.
Auf der Suche nach der passenden Immobilie kommt es nicht allein auf die Lage an. Auch Kriterien wie Infrastruktur, Lebensqualität und Arbeit spielen eine Rolle. Foto: Wolfram Steinberg/dpa/dpa-tmn Lila-Lage: Auf der Suche nach dem passenden Zuhause Lage, Lage und nochmals Lage. So hieß lange Zeit das wichtigste Kriterium bei der Auswahl einer Immobilie. Profis ziehen manchmal ein Scoringmodell heran, das den allgemeinen Begriff Lage stärker differenziert. Wie gute Lage dabei aussieht? Lila.