Schlafzimmer im Winter regelmäßig lüften

21.01.2019
Zu viel Luftfeuchtigkeit begünstigt die Schimmelbildung. Das gilt auch für das heimische Schlafzimmer und insbesondere für die Matratze. Regelmäßiges Lüften und Luftentfeuchter können Abhilfe schaffen.
Über Nacht gibt der Mensch Feuchtigkeit in Form von Schweiß an die Matratze ab, dies kann auf Dauer zu Stockflecken oder sogar Schimmel führen. Foto: Carmen Jaspersen
Über Nacht gibt der Mensch Feuchtigkeit in Form von Schweiß an die Matratze ab, dies kann auf Dauer zu Stockflecken oder sogar Schimmel führen. Foto: Carmen Jaspersen

Essen (dpa/tmn) - Die Matratze nimmt über Nacht viel Feuchtigkeit auf - genauer gesagt: Schweiß vom Schlafenden. Das kann auf Dauer zu Stockflecken oder gar Schimmel führen.

Daher ist es wichtig, das Schlafzimmer regelmäßig zu lüften, gerade im Winter. Außerdem fördert viel Feuchtigkeit im Raum die Vermehrung von Hausstaubmilben. Es kann daher sinnvoll sein, das Raumklima im Schlafzimmer mit einem Hygrometer zu kontrollieren und Gegenmaßnamen zu ergreifen, wenn die Luft zu feucht wird, erläutert der Fachverband Matratzen-Industrie. In der Regel sei die Luftfeuchtigkeit in diesem Raum morgens am höchsten. Am besten liegt sie dauerhaft zwischen 40 und 60 Prozent.

Wenn man nicht ausreichend zum Lüften kommt und der Raum zu feucht ist, lassen sich zusätzlich zum Beispiel mit Salz gefüllte Schälchen aufstellen, rät der Industrieverband. Das Mineral entzieht der Luft Feuchtigkeit und bindet sie. Ähnlich funktionierten Luftentfeuchter, die mit einem Granulat gefüllt sind.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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