Leere Bauschaum-Dosen dem Handel zurückgeben

05.07.2019
Hobbyhandwerker und Heimwerker aufgepasst: Leere Bauschaumdosen enthalten Stoffe die besser nicht im Hausmüll landen. Für eine umweltgerechte Entsorgung empfiehlt es sich, die Dosen wieder im Handel abzugeben.
Leere Bauschaum-Dosen haben weder etwas im Baumischcontainer, noch im Hausmüll verloren. Die Abgabe ist über die Händler möglich. Foto: Jens Wolf/zb/dpa
Leere Bauschaum-Dosen haben weder etwas im Baumischcontainer, noch im Hausmüll verloren. Die Abgabe ist über die Händler möglich. Foto: Jens Wolf/zb/dpa

Berlin (dpa/tmn) - Leere Bauschaum-Dosen dürfen nicht im Hausmüll oder Gelben Sack entsorgt werden, denn sie enthalten schädliche Reststoffe. Ebenfalls nicht möglich ist die Entsorgung des Stoffs Polyurethan (PU) in Baumischcontainern. Darauf weist die Deutsche Umwelthilfe hin.

Heimwerker können die Dosen aber an kommunalen Sammelstellen oder auch direkt im Baumarkt zurückgeben. Hersteller und Händler sind laut Verpackungsverordnung dazu verpflichtet, die Dosen unentgeltlich zurückzunehmen.

Der Schaum wird beispielsweise beim Einbau von Türen und Fenstern genutzt sowie beim Dämmen und Abdichten von Fugen. Ausgehärtet stelle er keine Belastung für Umwelt und Menschen dar, so die Umwelthilfe. In der flüssigen Form sind noch Isocyanate enthalten, die Allergien und Atembeschwerden auslösen können und im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

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Entsorgung von Bauschaum-Stoffen


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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