Hühnerbrühe zum Aufpäppeln kranker Katzen nicht würzen

28.02.2020
Wenn die kranke Katze den Napf links liegen lässt, hilft manchmal ein Gericht, dem sie nicht widerstehen kann: Hühnerbrühe. Tierhalter sollten bei der Zubereitung aber eine Sache beachten.
Wer Hühnerbrühe für seinen kränkelnden Stubentiger zubereitet, sollte dafür ein Bio-Hühnchen auskochen. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn
Wer Hühnerbrühe für seinen kränkelnden Stubentiger zubereitet, sollte dafür ein Bio-Hühnchen auskochen. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Katzen mit Bauchweh und Verdauungsschmerzen wollen meist weder fressen noch trinken. Um den Stubentiger trotzdem wieder aufzupäppeln, empfiehlt die Zeitschrift «Ein Herz für Tiere» (Ausgabe 03/2020) eine gesunde Hühnerbrühe.

Dabei sollte man allerdings nicht auf Fertigbrühe zurückgreifen, da sie zu viel Salz und Gewürze enthält, die man auf keinen Fall für Katzen verwenden sollte. Stattdessen kaufen sich Katzenhalter ein Bio-Suppenhuhn und zerteilen es.

Die fleischigen Knochen kommen laut Zeitschrift in einen Topf und werden mit rund 1,5 Liter Wasser bedeckt. Zusammen mit einer grob zerkleinerten Bio-Möhre und einem Teelöffel Bio-Apfelessig wird alles aufgekocht und dann zwei Stunden auf niedriger Stufe gegart.

Schließlich lässt man die Brühe abkühlen, entsorgt Knochen und Möhre. Nun kann die Brühe portionsweise gefüttert und je nach Bedarf auch eingefroren werden.

© dpa-infocom, dpa:200227-99-104307/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Ist der Hund schlapp, trinkt und schläft er viel, ist das ein Zeichen für Fieber. Foto: Monique Wüstenhagen Tipps bei Erkältungen von Hund und Katze Der Hund hustet und schnauft, die Katze frisst nicht. All das sind Anzeichen für eine Erkältung bei den Vierbeinern. Wann man zum Arzt sollte und wie man dem Tier selbst helfen kann.
Ein Pferd mit einer Atemwegserkrankung braucht einen zugfreien Unterstand und bei Kälte eine Decke. Foto: Bodo Marks Harmloser Husten oder Grund zur Sorge? Das kranke Tier Auch Haustiere bekommen - besonders in der nass-kalten Jahreszeit - Husten oder Schnupfen. Aber woran erkennen Halter, ob der Hund nur einen harmlosen Schnupfen hat oder ob die Katze dringend zum Tierarzt sollte?
Ein Blutegel hat an der linken Pfote eines Hundes angebissen. Foto: Julia Strehle/Tierklinik Hofheim/dpa-tmn Blutegel-Therapie bei Tieren Die Behandlung mit Blutegeln hat eine lange Tradition. Ihr Speichel wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend, Nebenwirkungen gibt es kaum. Auch bei Haustieren kann das die Heilung unterstützen.
Für Halterin Diana Bartl hat das Schnurren ihrer Katze eine beruhigende Wirkung. Foto: Diana Bartl Macht glücklich und gesund: Warum Katzen schnurren Eine schnurrende Katze ist eine glückliche Katze, sagen Kenner. Das stimmt - aber Schnurren ist viel mehr. Es dient zur Kommunikation mit dem Halter und besitzt sogar Heilkraft für Mensch und Tier.