Ein Halloween-Haus wird zum Hingucker

28.10.2020
Auch wenn Halloween in diesem Jahr nicht so gefeiert werden kann wie üblich, muss man auf das traditionelle Gruselspektakel nicht gleich völlig verzichten. Das hat sich auch ein Paar aus Hannover gedacht und sein Grundstück in ein Schauerkabinett verwandelt.
Einfach zum Gruseln: Wer am Haus von Marleen Salewski und Julian Witte entlang kommt, muss sich an Skeletten und Spinnweben vorbeitrauen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Einfach zum Gruseln: Wer am Haus von Marleen Salewski und Julian Witte entlang kommt, muss sich an Skeletten und Spinnweben vorbeitrauen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Hannover (dpa) - Spinnweben am Zaun, Skelette, eine Riesenspinne und böse grinsende geschnitzte Kürbisse - in Niedersachsen sind die Halloween-Geister los. Menschen wie Marleen Salewski aus Hannover statten auch Haus und Garten mit passenden Objekten aus.

Salewski, in deren Vorgarten im hannoverschen Stadtteil Bothfeld gruselige Figuren für Schauer sorgen sollen, sagt: «Ich finde es einfach schön.» Sie will vor allem Kindern auch in der Corona-Zeit Freude bereiten - außerdem dekoriere sie schon immer gerne, sagt sie.

Salewski kam vor drei Jahren aus Mannheim nach Hannover, im Frankfurter Raum ist der amerikanische und ursprünglich irische Halloween-Brauch nach ihren Angaben viel verbreiteter als im Norden. Tatsächlich seien jeden Tag Kinder vor dem Haus und schauten sich die gruseligen Arrangements an. In diesem Jahr sei das unter Corona-Vorzeichen alles viel schwieriger, sie rechne nicht mit so vielen Besuchern wie sonst. Dennoch dürfen sich die Kinder am Halloween-Tag auch Süßigkeiten bei ihr abholen.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) fordert allerdings, unbedingt darauf zu verzichten, an Halloween von Haus zu Haus zu gehen. Grundsätzlich verboten ist das im Land aber nicht, wenn die Corona-Sicherheitsregeln eingehalten werden.

In Hannover haben Marleen Salewski und ihr Freund die meiste Halloween-Deko im Vorgarten selber gebaut. Dort stehen auf dem Rasen überall Knochen, Grabsteine, Kürbisse, Totenköpfe und Spinnweben - und Skelette in Ketten.

© dpa-infocom, dpa:201028-99-112691/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Feuchte Witterung und fehlende Versteckmöglichkeiten setzen dem Feldhasen zu. Foto: Patrick Pleul/dpa Ostersymbol mit Wohnungsnot: Als Feldhase hat man es schwer Der Hase gilt als äußerst fruchtbar - wäre er es nicht, gäbe es ihn wohl längst nicht mehr. Gerade junge Tiere werden untergepflügt, geraten in Mähwerke oder finden entlang riesiger Ackerflächen kaum noch Verstecke.
An Gasleitungen angeschlossene Geräte wie ein Herd können von der Umstellung von L-Gas auf H-Gas betroffen sein. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Von L-Gas zu H-Gas: Folgen für Heizungen und Gasthermen Besitzer von 5,2 Millionen Heizungen und Gasgeräten werden bald Post bekommen: Ihr Versorger muss eine Anpassung vornehmen, im schlimmsten Fall droht Geräten die Stilllegung. Denn die Versorgung mit dem sogenannten L-Gas wird in vielen Landesteilen auf H-Gas umgestellt.
Welcher Baum soll es sein? Wer will, kann sich eine Tanne für das Weihnachtsfest aussuchen und selber fällen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Mit Glühwein zum Weihnachtsbaum: Der Kauf wird zum Event An den Weihnachtsbaum, fertig, los! Das Buhlen um die perfekte Tanne hat begonnen. Viele Betriebe machen den Verkauf inzwischen zum Event mit Glühwein und Wurst. Das ist auch der einzige Trend rund um den Weihnachtsbaum. Gekauft wird dabei weiter vor allem die Nordmanntanne.
Mehr als die Hälfte der verwendeten Baumaterialien in dem Neubau sind recycelt. Alle neuen Materialien wurden so eingebaut, dass es später einmal wiederverwendet werden kann. Foto: Julian Stratenschulte/dpa Wenn Architekten und Baufirmen Baustoffe ernten Bauen ist nicht billig. Verwendet man Recycling- und Gebrauchtbauteile wie in einem besonderen Haus in Hannover, wird es noch mal teurer. Aber das muss nicht so bleiben.