Blaubeeren wachsen am besten in Rhododendronerde

19.04.2016
Blaubeeren - auch als Heidelbeeren bekannt - sind Nährstoffbomben. Sie enthalten Vitamin A, C und E. Ihre Aufzucht ist eigentlich unkompliziert, wenn die Voraussetzungen stimmen. Denn die Pflanze kommt nur in bestimmter Erde zurecht.
Man nennt sie auch Heidelbeeren. Sie bevorzugen kalkarmes Regenwasser und sauren Boden. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Man nennt sie auch Heidelbeeren. Sie bevorzugen kalkarmes Regenwasser und sauren Boden. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Berlin (dpa/tmn) - Blaubeeren (Vaccinium corymbosum) mögen sauren Boden. Idealerweise gibt sie der Hobbygärtner daher in einen Kübel mit Rhododendronerde. Das sei oft sogar besser, als sie im Gartenboden wachsen zu lassen, erklären die Experten des Bundesverbands Einzelhandelsgärtner (BVE) in Berlin.

Denn dort ist die Erde in der Regel zu kalkreich. Daneben sollte man der Pflanze einen speziellen Dünger für Rhododendron geben. Rhododendron hat ähnliche Ansprüche an den Boden wie die Blaubeere: Beides sind ursprünglich Moorpflanzen, die einen lockeren, humosen und sauren Boden mit einem niedrigen pH-Wert brauchen.

Deshalb ist es auch wichtig, Blaubeeren möglichst nur mit kalkarmem Regenwasser zu versorgen, erklärt der  Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. Insbesondere zwischen der Blüte und der Ernte braucht die Pflanze viel Wasser.

Blaubeeren sind auch als Amerikanische Heidelbeeren bekannt. Sie bilden natürlich ihre bekannten blauen, manchmal auch rosa Früchte. Aber auch in der restlichen Zeit des Gartenjahres sind sie auf dem Balkon ein Hingucker: Sie entwickeln im Frühling weiße oder rosafarbene Blüten, und im Herbst färben sich ihr Laub ein. Eine Ausnahme sind aber die immergrünen Sorten, die dafür dann noch im Winter eine Zierde sind.

Ein Extra-Tipp der Einzelhandelsgärtner: Blaubeeren in einem großen Kübel lassen sich gut unterpflanzen, etwa mit Cranberrys (Vaccinium macrocarpon).


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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