Wann sollte der Graue Star operiert werden?

16.04.2019
Eine Operation des Grauen Stars gehört eher zur Routine eines Arztes. Wann operiert wird, entscheidet allerdings der Patient. Je nach Dringlichkeit im Alltag, werden Schritte früher oder später eingeleitet.
Eine Operation des Grauen Stars ist leichter und weniger riskant, wenn die Krankheit noch eher am Anfang ist. Foto: Rolf Vennenbernd
Eine Operation des Grauen Stars ist leichter und weniger riskant, wenn die Krankheit noch eher am Anfang ist. Foto: Rolf Vennenbernd

Düsseldorf (dpa/tmn) - Der Graue Star ist heilbar. Der richtige Zeitpunkt für die Operation der Linsentrübung hängt vor allem davon ab, wie sehr die Krankheit Patienten im Alltag beeinträchtigt.

Zu lange hinausschieben sollten Betroffene den Eingriff aber nicht, rät der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. Das gilt vor allem für Grauer-Star-Patienten, die viel im Auto unterwegs sind: Diese sollten wenigstens einen Sehtest machen und sich nicht nur auf ein subjektives «Geht doch noch!»-Gefühl verlassen.

Alle anderen können theoretisch auch länger warten. Gerade Ältere sollten dabei aber bedenken, dass mit abnehmendem Sehvermögen die Sturzgefahr steigt - zum Beispiel, weil man Hindernisse nicht mehr so gut wahrnimmt. Und: Grauer Star lässt sich nach Angaben des Verbands zwar im fortgeschrittenen Stadium noch operieren. Leichter und weniger riskant ist der Eingriff aber, wenn die Krankheit noch eher am Anfang ist.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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