Sanft pflegen - und im Zweifel zum Arzt gehen

08.07.2019
Schütteres Haar nimmt im Alter zu - so viel ist sicher. Doch manchmal liegt die Ursache nicht nur im älter werden, sondern lässt sich auf Nährstoffmangel oder eine Wechselwirkungen von Medikamenten zurückführen.
Noch normal oder schon zu viel? Etwas Haarschwund ist im Alter normal, ab einer gewissen Menge sollten Betroffene aber zum Arzt gehen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Noch normal oder schon zu viel? Etwas Haarschwund ist im Alter normal, ab einer gewissen Menge sollten Betroffene aber zum Arzt gehen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Baierbrunn (dpa/tmn) - Mit steigendem Alter nimmt die Zahl der Haare ab, genau wie ihre Dicke. Das ist ganz normal - übermäßiger Schwund kann aber auch eine medizinische Ursache haben.

Wer sich Sorgen um seine Haare macht, sollte deshalb beim Arzt nachfragen, rät die Zeitschrift «Senioren Ratgeber» (Ausgabe 7/2019). Mögliche Ursachen sind ein Nährstoffmangel oder Schilddrüsenprobleme, eventuell handelt es sich auch um Neben- oder Wechselwirkungen von Medikamenten.

Gibt es keine medizinische Ursache, lässt sich der altersbedingte Haarschwund kaum aufhalten. Ältere können dünne Haare aber so pflegen, dass sie weiter Freude damit haben. Waschen sollte man sie zum Beispiel mit mildem Shampoo für trockene oder empfindliche Kopfhaut.

Geföhnt werden die Haare am besten gar nicht - und wenn doch, dann mit geringer Hitze. Besser als eine reguläre Spülung ist, alle zwei bis drei Wochen eine Feuchtigkeitskur zu verwenden. Und mit Haarspray oder -gel sollten Betroffene eher sparsam umgehen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Hier sollen bald neue Haare wachsen: Ein Chirurg setzt die Empfaengerkanaele fuer die anstehende Haartransplantation an der Stirn eines Patienten. Foto: Andrea Warnecke Wann eine Haartransplantation infrage kommt Fußballtrainer Jürgen Klopp hat es gemacht - und außer ihm machen es pro Jahr Tausende andere in Deutschland auch: eine Haartransplantation. Der Eingriff ist allerdings komplex und sollte nur von spezialisierten Ärzten vorgenommen werden.
Durch eine Krebstherapie kann es zu Haarausfall, Verlust von Wimpern und Augenbrauen sowie zu Hautirritationen kommen. Spezielle Schminkkurse helfen Betroffenen, damit umzugehen. Foto: Andreas Arnold Kosmetikseminare helfen krebskranken Frauen Sich in der eigenen Haut wohlfühlen - das ist für viele Frauen nicht einfach. Besonders schwierig kann es werden, wenn sich durch eine Chemotherapie die Haut verändert und Haare ausfallen. Schminkkurse soll Krebspatientinnen helfen.
Neben Sonnencreme ist für einen optimalen Sonnenschutz auch ein Hut wichtig. Foto: Christin Klose So geht Sonnenschutz richtig Damit die Haut gesund und schön bleibt, braucht sie effektiven Schutz vor der Sonne. Ein bisschen Creme am Morgen reicht dafür nicht aus. Wie es richtig geht, erklärt ein Hautarzt.
In manchen Lebensphasen fallen mehr Haare aus als in anderen - zum Beispiel ein paar Monate nach einer Krankheit oder Operation. Foto: Monique Wüstenhagen Haarausfall ist meist kein Grund zur Sorge Oh schreck - wieder bleibt ein großer Büschel Haare in der Bürste hängen. Bis wann ist das Ausfallen von Haaren ganz normal und wann sollte man damit zum Arzt gehen?