Outdoor-Sport: Thermokleidung nur bei extremer Kälte tragen

13.12.2017
Outdoor-Sport stärkt die Abwehrkräfte und hilft gegen den Winterblues. Doch sinken die Temperaturen, zieht es Freizeitsportler immer weniger nach draußen. Dabei gibt es einfache Mittel, sich vor Kälte zu schützen.
Im Winter tragen Sportler am besten mehrere Schichten übereinander. Foto: Soeren Stache/dpa
Im Winter tragen Sportler am besten mehrere Schichten übereinander. Foto: Soeren Stache/dpa

Saarbrücken (dpa-infocom) - Wenn es draußen nass und kalt wird, sollten Sportler beim Training im Freien darauf achten, dass sie nicht auskühlen. Das geht am besten mit wettergerechter Kleidung und einem warmen Getränk.

Was ziehen Fitnesstreibende also im Winter an? «Am besten nicht zu viel. Thermokleidung ist nur bei sehr kalten Temperaturen empfehlenswert. Bewährt hat sich das Zwiebelschalenprinzip», erklärt Sabine Kind, Dozentin und Fitnessexpertin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG).

Direkt am Körper sollte eng anliegende Funktionsunterwäsche getragen werden. So kann der Schweiß nach außen transportiert werden. Die nächste Schicht sollte wärmeisolierend sein und die äußerste Schicht, je nach Wetter, wasser- und windabweisend. Je nach Bedarf kann die äußerste Schicht während der Aktivität ausgezogen und zum Cool down wieder angezogen werden. Trainierende sollten auf Reflektoren achten, wenn sie im Dunklen oder in der Dämmerung trainieren.

Auch wenn es kühl ist, trinken muss ein. Dafür eignen sich Wasser, stark verdünnte Saftschorlen oder auch ungesüßter Tee. Am besten keine kalten Getränke zu sich nehmen. Zum Warmhalten dienen etwa isolierende Sporttrinkflaschen.

Beim Cool Down erfolgt ein sanftes Auslaufen und lockeres Dehnen. Dann schnell und die Dusche gehen. Zum Abschluss noch einen warmen Tee trinken und eine gemütliche Pause auf dem Sofa zur Belohnung verbringen.

(DHfPG)


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Bei Kraftübungen gilt: Mit der Anstrengung wird eingeatmet, in der Entspannungsphase atmet man aus. Foto: Oliver Berg/dpa Eine Frage der Technik - so atmen Sportler richtig Wer beim Sport richtig atmet, kann mehr Leistung abrufen. Denn der Körper wird dann optimal mit Sauerstoff versorgt. Worauf sollten Trainierende beim Luftholen also achten?
Wanderer können Blasen an den Füßen vermeiden, wenn sie eine Viertelstunde nach Aufbruch die Schuhe nochmals schnüren. Foto: Marc Müller Wanderschuhe 15 Minuten nach Tourbeginn neu binden Eine häufige Qual beim Wandern sind Blasen an den Füßen, denn Wanderschuhe sind meist aus sehr festem Material. Mit einem einfachen Trick kann man Wundstellen jedoch vorbeugen.
Radfahren stärkt nicht nur das Herzkreislaufsystem, sondern auch Teile der Muskulatur. Foto: Tobias Hase Nicht aus dem Tritt: Radfahren fördert die Gesundheit Fahrradfahren ist gesund und lässt sich gut in den Alltag einbauen. Wer als Freizeitradler regelmäßig für eine gewisse Zeit im Sattel sitzt, hat sein sportliches Soll schon fast erfüllt. Damit weder Hintern noch Nacken schmerzen, sollte man ein paar Tipps beachten.
Wer im Frühjahr wieder mit dem Lauftraining beginnt, sollte sich nicht an früheren Leistungen orientieren. Sinnvoll sind etwa häufige Gehpausen. Foto: Sebastian Gollnow So kehrt man in das Lauftraining zurück Aller Anfang ist schwer, aber oft kostet auch ein Wiedereinstieg viel Anstrengung. Wer etwa den Winter über mit dem Sport pausiert hat, findet nur mühsam zur alten Form zurück. Um den Körper nicht zu überfordern, sollte man sich daher nur kleine Ziele stecken.