Kind nie allein mit einem Hund lassen

14.08.2019
Kleine Kinder und Hunde haben oft ein inniges Verhältnis und Hunde eine Engelsgeduld. Dennoch sollten Eltern ihr Kind nie alleine mit dem Vierbeiner lassen und dem Kind frühzeitig beibringen, wann man den Hund besser in Ruhe lässt.
Kinder müssen lernen, dass Hundespielzeug für sie tabu ist. Foto: Christin Klose
Kinder müssen lernen, dass Hundespielzeug für sie tabu ist. Foto: Christin Klose

Köln (dpa/tmn) - Das Verhalten von Kleinkindern ist gegenüber einem Hund unberechenbar und auch unvorhersehbar.

Um Bissunfälle zu verhindern, sollten kleine Kinder daher nie unbeaufsichtigt mit einem Hund bleiben und auch einen schützenden Abstand zu den Vierbeinern wahren. Das rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Kinder sollten zudem frühzeitig lernen, einen ruhenden Hund in Frieden zu lassen und sich auch von seinen Plätzen fernzuhalten. Was Freiraum für den Hund ist, sollte klar abgegrenzt sein. Erst recht ist zu vermeiden, sich einem Hund während des Fressens zu nähern, ihn zu berühren oder auf andere Weise mit ihm in Kontakt zu treten.

Wenn das Kind doch von einem Hund gebissen wurde, werden die äußeren Wunden mit einer steriler Auflage oder Mullkompresse bedeckt. Dann sollte ein Kinderarzt oder eine Rettungsstelle aufgesucht werden. Denn jede Bissverletzung ist nicht nur mit einer Hautverletzung verbunden, sondern auch mit einer Gewebequetschung unter den sichtbaren äußeren Wunden. (www.kinderaerzte-im-netz.de)


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Ab dem Frühjahr müssen Hundehalter wieder mit Zecken rechnen. Spezielle Präparate schützen das Tier vor den Parasiten. Foto: Jens Wolf Haustiere jetzt vor Zeckenbissen schützen Mit dem Frühjahr beginnt die Zeckensaison. Trägt Hund oder Katze die Parasiten ins Haus, kann dies auch für den Menschen gefährlich werden. Doch so weit muss es nicht kommen. Die Zecken lassen sich von den Tieren fernhalten.
Nicht mehr streicheln? Solange Frauen in der Schwangerschaft die allgemeinen Hygiene-Regeln einhalten, müssen sie für das Ungeborene keine Befürchtungen haben. Foto: Westend61/Sebastian Gauert Schwangere müssen nicht auf Haustiere verzichten Die Freude am Haustier ist meistens groß. Das muss sich auch nicht ändern, wenn eine Tierhalterin schwanger wird. Allerdings: Tiere können mitunter Krankheiten übertragen. Deshalb sollten Schwangere ein paar Dinge beachten.
Auch Katzenhalter benötigen keine besonderen Impfungen, um sich vor Krankheiten zu schützen. Foto: Philipp Brandstädter/dpa Tierhalter benötigen in Deutschland keine Extra-Impfungen Haustiere nehmen in deuteschen Haushalten einen hohen Stellenwert ein. Allerdings übertragen Tiere auch Krankheiten - extra Impfungen sind allerdings nicht notwendig.
So sieht sie aus: Die meisten Menschen assoziieren Läuse mit Schmutz und ungewaschenen Haaren. Dabei hat Kopflaus-Befall nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Foto: Deutsche Pediculosis Gesellschaft e.V. Lästige Krabbeltiere: Kopfläuse sind kein Grund zur Panik Läuse bekommen vor allem Acht- bis Zwölfjährige. Die Tierchen sind zwar lästig, aber nicht gesundheitsgefährdend. Und mit mangelnder Hygiene, wie oft vermutet, ein Befall nichts zu tun. Deshalb: Nicht hysterisch werden und zusehen, dass man die Biester wieder loswird.