Gesundheitskarte muss künftig aktuelle Kennzeichnung haben

12.11.2018
Gesetzlich Versicherte sollten prüfen, welche Kennzeichnug ihre Gesundheitskarte trägt. Denn Karten der Generation «G1» sind ab Januar 2019 nicht mehr gültig.
Ältere Gesundheitskarten mit dem Kürzel «G1» sind spätestens im Januar 2019 nicht mehr beim Arzt einlesbar. Gesetzlich Versicherte sollten immer die aktuellste Karte verwenden. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Ältere Gesundheitskarten mit dem Kürzel «G1» sind spätestens im Januar 2019 nicht mehr beim Arzt einlesbar. Gesetzlich Versicherte sollten immer die aktuellste Karte verwenden. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Alle Gesundheitskarten der ersten Generation verlieren im Januar 2019 ihre Gültigkeit. Gesetzlich Versicherte sollten spätestens dann Karten entsorgen, die rechts oben unter dem Schriftzug «Gesundheitskarte» den Aufdruck «G1» zeigen. Das empfiehlt der GKV-Spitzenverband.

Solche Karten werden in Arztpraxen nicht mehr akzeptiert - auch dann nicht, wenn sie ein Gültigkeitsdatum tragen, das über den 1. Januar 2019 hinausreicht.

Bis Ende 2018 sollte jeder Versicherte eine neue Gesundheitskarte mit dem Aufdruck «G2» oder «G2.1» erhalten haben. Die meisten Betroffenen sind laut GKV-Spitzenverband bereits mit Karten der zweiten Generation ausgestattet. Patienten sollten immer die zuletzt von der Kasse zugesandte Karte verwenden.

Ein Teil der «G1»-Karten ist bereits seit Oktober 2017 nicht mehr gültig. Vom 1. Januar 2019 an werden aber auch Karten der sogenannten Generation 1 Plus nicht mehr verwendet werden können. Diese Karten tragen ebenfalls die Aufschrift «G1».


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Gerade bei Aktivitäten wie Wandern oder anderen Outdoorsportarten können sich Urlauber schnell verletzen. Zumindest die Krankenversicherungskarte gehört deshalb immer ins Gepäck. Foto: Christin Klose Hauptsache, gut versichert: Erste Hilfe für Urlauber Wer den Urlaub außerhalb von Deutschland verbringt, sollte Vorsorge für einen medizinischen Notfall treffen. Ideal ist es, eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Was sonst noch zu beachten ist.
Ältere Gesundheitskarten mit dem Kürzel «G1» sind oft nicht mehr beim Arzt einlesbar. FOTO: Franziska Gabbert/dpa-tmn Viele Gesundheitskarten sind nicht mehr gültig In der Arztpraxis kann die erste Generation elektronischer Versichertenkarten nicht mehr eingelesen werden. Das Problem: Ob die eigene Karte betroffen ist, lässt sich oft nicht erkennen. Was tun?
Die App «Vivy» soll für Versicherte mehrerer gesetzlicher und privater Krankenkassen angeboten werden, darunter Allianz PKV, Bahn-BKK, DAK und IKK classic. Foto: Michael Kappeler Weitere Krankenkassen starten digitale Gesundheitsakte Bei Ärzten und Kliniken gibt es jede Menge Daten - von Röntgenbildern bis zu Impfangaben. Seit langem laufen Bemühungen, Infos zum Nutzen von Patienten zu verknüpfen. Die Palette der Anwendungen wird größer.
Studenten sollten sich zu Studienbeginn überlegen, ob sie privat oder gesetzlich krankenversichert sein wollen. Foto: Peter Kneffel/dpa Privat oder gesetzlich? - Krankenversicherung für Studenten Wer ein Studium beginnt, sollte sich rechtzeitig überlegen, bei welcher Krankenkasse er Mitglied sein will. Denn fällt während des Studiums der Kindergeldanspruch weg, profitiert man nicht mehr von der Versicherung der Eltern.