Blinde Flecken: Ein Glaukom bleibt zunächst oft unbemerkt

26.04.2016
Der sogenannte Grüne Star ist tükisch. Der Sehnerv ist beschädigt. Das wird aber in vielen Fällen erst sehr spät bemerkt. Und das kann gefährlich sein.
Der Grüne Star ist heimtückisch: Etwa eine halbe Million Bundesbürger haben einen erhöhten Augeninnendruck - die meisten merken davon nichts. Foto: Julian Stratenschulte
Der Grüne Star ist heimtückisch: Etwa eine halbe Million Bundesbürger haben einen erhöhten Augeninnendruck - die meisten merken davon nichts. Foto: Julian Stratenschulte

Köln (dpa/tmn) - Der Grüne Star entsteht zunächst meist unbemerkt: Betroffene nehmen bestimmte Bereiche nicht mehr oder nur noch eingeschränkt wahr. Beim sogenannten Glaukom wird der Sehnerv geschädigt. Es entstehen blinde Flecken, das zentrale Sehen ist zunächst aber meist nicht beeinträchtigt.

Mit der Zeit falle es aber schwerer, sich im Alltag zu orientieren - die blinden Stellen dehnen sich aus. Das erläutert das Patienteninformationsportal des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Einige Betroffene erblinden ganz.

Die Ursache für ein Glaukom ist oft ein erhöhter Augeninnendruck. Wird dieser in der Therapie etwa mit Hilfe von Augentropfen gesenkt, kann das das Fortschreiten der Erkrankung verzögern. Auch eine Operation oder ein Eingriff per Laser sind möglich, wie das Portal gesundheitsinformation.de erläutert. Heilbar ist ein Glaukom allerdings nicht. Ältere und stark kurzsichtige Menschen haben ein höheres Risiko zu erkranken. Gleiches gilt bei familiärer Vorbelastung sowie für Diabetiker.

Bericht auf www.gesundheitsinformation.de


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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