Ab Mitte 40 besser nicht mehr mit Temperaturmethode verhüten

20.08.2019
Es gibt viele Methoden der Empfängnisverhütung: Eine besonders natürliche Variante ist das Messen der Körpertemperatur. Ab einem gewissen Alter wird die Temperaturmethode allerdings deutlich unsicherer.
Statt Pille und Spirale setzen manche Frauen bei der Verhütung auf ein Thermometer. Ab etwa Mitte oder Ende 40 kann diese Verhütungsmethode jedoch unsicher werden. Foto: Christophe Gateau
Statt Pille und Spirale setzen manche Frauen bei der Verhütung auf ein Thermometer. Ab etwa Mitte oder Ende 40 kann diese Verhütungsmethode jedoch unsicher werden. Foto: Christophe Gateau

Berlin (dpa/tmn) - Statt Pille und Spirale setzen manche Frauen bei der Verhütung auf ein Thermometer: Durch Messung der Körpertemperatur lassen sich bei einem regelmäßigen Zyklus die fruchtbaren Tage bestimmen.

Ab etwa Mitte oder Ende 40 kann diese Verhütungsmethode jedoch unsicher werden, wie die «Neue Apotheken Illustrierte» (Ausgabe 1. August 2019) berichtet.

Grund: Mit zunehmendem Alter gibt es immer wieder Zyklen ohne Eisprung oder auch Zwischenblutungen. Trotz der Unregelmäßigkeiten kann es aber zum Eisprung kommen. Als Faustregel gilt daher: Frauen sollten frühestens erst ein Jahr nach der letzten Regelblutung mit der Verhütung aufhören. Eine klare Altersgrenze gibt es dabei nicht.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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