Violetter Blumenkohl verliert beim Kochen Farbe

21.01.2019
Immer häufiger sieht man im Handel grüne oder violette Blumenkohlköpfe. Das kann auf dem Teller hübsch aussehen. Wie bereitet man den Blumenkohl möglichst «farbschonend» zu?
Violetter Blumenkohl verliert beim Kochen seine Farbe und wird grau. Das passiert nicht, wenn man ihn dämpft oder als Ofengemüse zubereitet. Foto: Robert Guenther
Violetter Blumenkohl verliert beim Kochen seine Farbe und wird grau. Das passiert nicht, wenn man ihn dämpft oder als Ofengemüse zubereitet. Foto: Robert Guenther

Berlin (dpa/tmn) - Im Handel oder auf dem Markt finden Käufer hin und wieder violetten Blumenkohl. Ihn sollten sie nicht kochen. «Dabei verliert er seine schöne Farbe und wird grau.

Das ist zwar nicht schlimm, sieht aber nicht schön aus», erklärte Ulrike Bickelmann von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung auf der Internationalen Grünen Woche (25. bis 27. Januar). Sie rät dazu, violetten Blumenkohl lieber zu dämpfen oder als Ofengemüse zuzubereiten. So behält er seine leuchtende Farbe.

Sind die Röschen vom Blumenkohl locker oder bilden sogar schon Spalten, ist er nicht mehr frisch. «Dann sollten ihn Verbraucher am besten gar nicht erst kaufen», rät die Lebensmittelexpertin.

Wenn der Blumenkohl schwarze Punkte aufweist, sollten Kunden ganz die Finger von ihm lassen. «Dabei handelt es sich um Alternaria. Das ist eine Pilzkrankheit, die sehr schnell nach innen geht. Da hilft auch kein Rausschneiden», warnt Bickelmann.

Internationalen Grünen Woche


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Karotten mit Dill, Fenchel und Radieschen, Blumenkohl oder Rote Bete: All diese Gemüsesorten eignen sich zum Einlegen. Foto: Tara Fisher Eingemachtes Gemüse für jede Jahreszeit Dieses Rezept ist eine ganz einfache Methode, um sich mit der Technik des Fermentierens vertraut zu machen. Das Gemüse ist in einer knappen Woche fertig fermentiert und behält dabei dennoch seinen knackigen Biss.
Romanesco ist eine besondere Zuchtform des Blumenkohls. Er macht vor allem optisch etwas her. Foto: Christin Klose Rezeptideen für Brokkoli bis Romanesco Leichte Suppen, erfrischende Salate oder ein kalorienarmer Pizzateig: Blumenkohl, Brokkoli und Romanesco eignen sich perfekt dafür. Obwohl die Kohlsorten eng verwandt sind, lässt sich jede auf eigene Art zubereiten.
Wegen seiner Form wird Romanesco auch Türmchen-Blumenkohl genannt. Dabei schmeckt er aromatischer als sein weißer Verwandter. Foto: Franziska Gabbert Gesundes Gemüse: In Romanesco steckt viel drin
Rotkohl, Weißkohl, Brokkoli: Im Winter wird traditionell Kohl gegessen. Die Sorten schmecken ganz unterschiedlich, sind aber alle sehr gesund. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn Vom Wintergemüse zum Superfood: So gesund ist Kohl Im Supermarkt steht Kohl nur beim Gemüse, aber er steckt auch im Smoothie oder in Gemüsechips. Gerade Grünkohl hat sich in den vergangenen Jahren vom unliebsamen Wintergemüse zum angesagten Superfood gemausert. Doch was macht Kohl eigentlich so gesund?