Vanilleschote sollte biegsam sein

12.12.2018
Bei Weihnachtsgebäck oder -punsch darf ein Vanillearoma meist nicht fehlen. Am intensivsten ist die Note, wenn man bei der Zubereitung Vanilleschoten verwendet. Doch auch hier gibt es qualitative Unterschiede.
Eine gute Vanilleschote sollte keine trockene Schale haben. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Eine gute Vanilleschote sollte keine trockene Schale haben. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Mit ihrem süßen und äußerst aromatischen Geschmack und Duft ist Vanille aus der Winterbäckerei nicht wegzudenken. Bei der Verarbeitung von Vanilleschoten im Haushalt wird meist nur das Mark verwendet. Doch wie erkennt man von außen eine gute Qualität?

«Optimal ist, wenn die Schoten noch biegsam sind. Eine trockene und rissige Schale deutet auf eine geringere Qualität oder eine falsche Lagerung hin», erklärt die Verbraucherzentrale Bayern.

Der Hauptaromastoff Vanillin ist einer von rund 35 weiteren Substanzen. Einen sehr hohen Gehalt an Vanillin besitzt die Bourbon-Vanille. Sie darf sich nur so nennen, wenn sie von den Bourbon-Inseln Madagaskar, Réunion und Kumoren stammt. Die Ernährungsexperten weisen darauf hin, dass es echte Vanille auch als «Vanillepulver» gibt. Zur Herstellung werde die ganze Frucht samt Hülle leicht getrocknet, gemahlen und verpackt. «Natürliches Vanillearoma», das in der Regel in Vanillezucker steckt, muss dagegen nur zu 95 Prozent aus der Vanille stammen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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