Unreife Jackfrucht nicht roh essen

15.02.2019
Während sie in Süd- und Südostasien zur Alltagsküche gehört, ist die Jackfrucht hierzulande noch vielen unbekannt. Dabei lässt sie sich sowohl herzhaft als auch süß zubereiten. Jedoch sollten nur reife Früchte verwendet werden.
Die länglich ovale Frucht des Jackfruchtbaums wächst in Süd- und Südostasien. Mit einem Durchmesser von 25 bis 30 Zentimetern zählt sie zu den größten Baumfrüchten der Erde. Foto: Andrea Warnecke
Die länglich ovale Frucht des Jackfruchtbaums wächst in Süd- und Südostasien. Mit einem Durchmesser von 25 bis 30 Zentimetern zählt sie zu den größten Baumfrüchten der Erde. Foto: Andrea Warnecke

München (dpa/tmn) - Sie hat gelbes Fruchtfleisch, schmeckt wie eine Mischung aus Ananas und Banane und wird meist als Konserve in einer Zuckerlösung angeboten. Doch wer die Jackfrucht frisch beim Obst- und Gemüsehändler erwirbt, sollte sie in unreifem Zustand nicht roh essen.

So ist sie nur schwer verdaulich, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern. Die grüne Baumfrucht aus Süd- und Südostasien kann bis zu 30 Zentimeter dick werden und wird sowohl als Süßspeise als auch gewürzt und mariniert zu herzhaften Gerichten zubereitet.

Sie gilt als neuer Fleischersatz in der vegetarischen und veganen Küche. Die Nährwerte unterscheiden sich allerdings von Fleisch. Eine unreife Jackfruit liefert etwa 30 Kalorien pro 100 Gramm und ist reich an Ballaststoffen. Sie enthält nennenswerte Mengen an Vitamin C, Beta-Carotin, Magnesium und Kalium, aber fast kein Eiweiß und wenig Eisen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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