Tiefkühlkost und Co: Salzgehalt von Lebensmitteln berechnen

03.05.2016
Wer selbst beim Kochen den Salzstreuer in der Hand hat, weiß, wieviel davon im Essen steckt. Anders sieht das bei Fertigware wie Wurst oder tiefgekühlten Fischstäbchen aus. Mit einer einfachen Formel lässt sich der Salzgehalt aber rasch selbst berechnen.
Bei vielen Fertigprodukten ist der Salzgehalt nicht direkt angegeben. Er lässt sich aber leicht selbst berechnen. Foto: Ingo Wagner
Bei vielen Fertigprodukten ist der Salzgehalt nicht direkt angegeben. Er lässt sich aber leicht selbst berechnen. Foto: Ingo Wagner

Bonn (dpa/tmn) - Besonders über fertige Lebensmittel wie Tiefkühlkost oder Wurst nimmt man relativ viel Salz auf. Anders als in der eigenen Küche wissen viele kaum, wie viel Salz tatsächlich in diesen Produkten steckt. Auch auf der Packung ist das normalerweise nicht direkt zu erkennen.

Verbraucher können sich aber mit einer einfachen Rechnung Klarheit verschaffen, wie der Verbraucherinformationsdienst aid erläutert. Dazu einfach den in der Nährwerttabelle angegebenen Natriumgehalt mal 2,5 rechnen. Das ergibt den Salzgehalt. Der aid nennt ein Beispiel: 0,23 Gramm Natrium mal 2,5 ergibt 0,575 Gramm Salz - normalerweise gelten die Angaben in der Tabelle pro 100 Gramm des Produkts.

Gesund seien täglich drei bis sechs Gramm Salz - das entspricht etwa einem gestrichenen Teelöffel, so die Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Viele Menschen bevorzugen süße Getränke wie Limonade. Schädlich ist es vor allem für diejenigen, die zu Übergewicht neigen. Foto: Monika Skolimowska/dpa Was steckt hinter dem Ernährungstrend Zuckerfrei? Zucker hat viele Namen: Glukosesirup, Fruktose, Maltose oder Saccharose zum Beispiel. Klingt ungesund - aber ist es das auch? Ein Ernährungstrend dreht sich um die Abstinenz von dem «süßen Gift».
Das richtige Essen für Krebspatienten muss nicht zwingend gesund sein - im Mittelpunkt steht der Genuss. Foto: ZoneCreative/Westend61/dpa-tmn Wie Ernährung die Krebstherapie unterstützt Diagnose Krebs: Für die Betroffenen beginnt damit ein Kampf gegen die Krankheit. Dabei kann auch die Ernährung ein probates Mittel sein. Hilfe finden Patienten bei spezialisierten Beratern.
Wer es morgens eher deftig mag, startet mit einem Räucherlachs-Avocado-Dill-Aufstrich in den Tag. Dazu passt Dinkel-Roggen-Brot. Foto: Naumann & Göbel Verlag Vollwert-Ernährung: Clean Eating ist in Mode Naturbelassene Lebensmittel frisch zubereitet genießen - das ist die Kernidee von Clean Eating. Der Ernährungstrend findet wohl auch deshalb zunehmend Anhänger, weil er vergleichsweise unkompliziert ist und man fast nichts falsch machen kann.
Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann - so lautet eine Essens-Weisheit. Experten sagen aber: wer nicht frühstücken mag, muss auch nicht. Foto: Westend61/ Tomas Rodriguez Einen für alle gibt es nicht: Den optimalen Essensrhythmus finden Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann - so sollte man einer vermeintlichen Weisheit zufolge seine Mahlzeiten planen. Aber was empfehlen Experten in Sachen Essensrhythmus?