Satt und mit Einkaufszettel zum Weihnachtseinkauf

22.12.2020
Weihnachten ist das Fest des Schlemmens. Damit nicht zu viele Reste im Müll landen, sollte man sich schon vor dem Einkauf Gedanken machen, was man braucht.
Erst aufschreiben, was man braucht - dann einkaufen. Wer spontan loszieht, hat am Ende meist zu viel in der Einkaufstasche. Foto: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn
Erst aufschreiben, was man braucht - dann einkaufen. Wer spontan loszieht, hat am Ende meist zu viel in der Einkaufstasche. Foto: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn

Kiel (dpa/tmn) - Ein guter Einkauf fängt mit einer Liste an. Wer schon vor dem Gang zum Supermarkt überlegt, was er für die Weihnachtstage braucht, kauft nicht zu viel oder das Falsche. Ein Blick in den Vorratsschrank verrät, was auf den Einkaufszettel kommt.

Am besten nicht mit knurrendem Magen einkaufen gehen, rät die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Denn wer satt ist, könne sich leichter an die Liste halten und mache weniger Spontankäufe.

Wer sich schon im Supermarkt gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen will, kann zu Produkten greifen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bald abläuft. Das hilft, die Abfallmenge im Handel zu verkleinern. Produkte wie Frischfleisch kommen zum Transport in die Kühltasche.

Kreative Resteverwertung

Zu Hause muss richtig gelagert werden: Zu Kühlendes kommt in den Kühlschrank, trockene Lebensmittel lagert man besser dunkel und kühl. Die Produkte mit der kürzesten Haltbarkeit bekommen die vordersten Plätze im Vorratsschrank.

Bleiben trotz guter Planung Reste vom Feiertagsmahl übrig, können diese kreativ angereichert ein weiteres Essen ergeben. Knödel etwa schmecken am nächsten Tag angebraten immer noch gut, übrig gebliebener Rotkohl veredelt den Eintopf. Bratenreste kommen an Silvester ins Raclette-Pfännchen. Harte Kekse und Lebkuchen werden mit Resten vom Schokoweihnachtsmann, überreifen Früchten und Joghurt zum Schichtdessert verarbeitet.

© dpa-infocom, dpa:201222-99-787810/2

Rezeptideen für Reste-Essen von „Zu gut für die Tonne!“


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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