Rohmilch immer abkochen

24.07.2017
Rohmilch unterscheidet sich von Trinkmilch. Sie ist nicht pasteurisiert und damit unbearbeitet. Rohmilch wird zwar eine gesunde Wirkung nachgesagt, doch sie kann auch gefährliche Keime enthalten.
Rohmilch ist unbehandelte Milch. Bei Milchtankstellen wie in Moers kann man Rohmilch direkt abzapfen. Vor dem Verzehr sollte sie jedoch abgekocht werden. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Rohmilch ist unbehandelte Milch. Bei Milchtankstellen wie in Moers kann man Rohmilch direkt abzapfen. Vor dem Verzehr sollte sie jedoch abgekocht werden. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Hannover (dpa/tmn) - Rohmilch gilt als besonders natürliches Produkt, da sie nicht behandelt wurde. Manche schreiben der unbehandelten Milch sogar einen immunisierenden Effekt zu.

Trotzdem sollten Verbraucher die Milch vor dem Verzehr immer abkochen. Denn Rohmilch kann Keime enthalten, die womöglich krank machen. Selbst bei bester Hygiene auf dem Bauernhof ist eine Keimbelastung nie ausgeschlossen. Darauf weist das Landvolk Niedersachsen hin.

Die im Handel angebotene Trinkmilch ist pasteurisiert und muss deshalb nicht abgekocht werden.

Krankheitserreger in Rohmilch

Das sächsische Gesundheitsministerium hat vor Krankheitserregern in Rohmilch gewarnt. Darin könnten sich Bakterien wie Campylobacter oder EHEC befinden, teilte das Ministerium mit. Sie lösen Infektionen aus, die insbesondere bei kleinen Kindern oder älteren beziehungsweise immungeschwächten Menschen zu schweren gesundheitlichen Schäden führen können.

Außerdem sollten Schwangere auf den Verzehr von Rohmilch und Rohmilchprodukten verzichten.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wer es morgens eher deftig mag, startet mit einem Räucherlachs-Avocado-Dill-Aufstrich in den Tag. Dazu passt Dinkel-Roggen-Brot. Foto: Naumann & Göbel Verlag Vollwert-Ernährung: Clean Eating ist in Mode Naturbelassene Lebensmittel frisch zubereitet genießen - das ist die Kernidee von Clean Eating. Der Ernährungstrend findet wohl auch deshalb zunehmend Anhänger, weil er vergleichsweise unkompliziert ist und man fast nichts falsch machen kann.
Obst oder Süßes? Beides enthält Zucker - der in Kuchen und Co. ist aber verzichtbar. Obst sollte man hingegen keinesfalls vom Speiseplan streichen. Foto: Westend61/ Philipp Dimitri Zucker, Sirup & Co. - Zuckerfallen auf die Schliche kommen Cola, Fleischsalat, Kekse und Co. - Zucker lauert überall, man kann ihm kaum entkommen. Wie lässt sich also ein zuckerfreies Leben führen? Vor allem in Ernährungsfallen sollte man nicht hineintappen.
Viele Menschen bevorzugen süße Getränke wie Limonade. Schädlich ist es vor allem für diejenigen, die zu Übergewicht neigen. Foto: Monika Skolimowska/dpa Was steckt hinter dem Ernährungstrend Zuckerfrei? Zucker hat viele Namen: Glukosesirup, Fruktose, Maltose oder Saccharose zum Beispiel. Klingt ungesund - aber ist es das auch? Ein Ernährungstrend dreht sich um die Abstinenz von dem «süßen Gift».
Rohkost ist grundsätzlich gesund. Wer sich aber ausschließlich davon ernährt, kann schnell einen Eisen-, Magnesium- oder Vitaminmangel bekommen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn Wie gesund ist Rohkost wirklich? Egal ob Karotte, Apfel oder Zucchini: Obst und Gemüse sind gesund. Und das gilt besonders dann, wenn sie roh gegessen werden. Je mehr, desto besser also. Oder etwa nicht?