Kürbisspätzle mit Röstzwiebeln

02.10.2019
Seit einem Amerika-Besuch ist Food-Bloggerin Mareike Winter auf dem Kürbistrip. Der führt jetzt soweit, dass sie eigene Exemplare züchtet - und damit reichlich Kürbisideen. Hier serviert sie eine.
In den Spätzleteig kommt auch 100 Gramm Kürbismus. Foto: Mareike Winter/www.biskuitwerkstatt.de/dpa-tmn
In den Spätzleteig kommt auch 100 Gramm Kürbismus. Foto: Mareike Winter/www.biskuitwerkstatt.de/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Von Jahr zu Jahr komme ich immer mehr auf den Geschmack von Kürbis. Es macht mir Spaß mit dem Fruchtgemüse zu kochen und zu backen. Früher war Kürbis für mich immer gleichbedeutend mit der süß-sauer eingelegten Variante aus dem Glas, und ich mochte das überhaupt nicht. Dann kam irgendwann die Kürbissuppe mit Kokosmilch in Mode, und plötzlich mochte ich Kürbis.

Als ich vor ein paar Jahren dann zum ersten Mal kurz vor Halloween in Amerika war, gab es überall Dinge mit Kürbis. Was soll ich sagen? Seitdem bin ich total auf dem Kürbistrip. Dieses Jahr habe ich im Garten auch zum ersten Mal welche angebaut. Die wollen natürlich verarbeitet werden. Und warum nicht aus Käsespätzle einfach mal Kürbisspätzle machen?

Zutaten für 2 Portionen:

Für Spätzleteig: 1 Ei

200 g Mehl, Salz, Pfeffer

100 g Kürbismus

80 ml Wasser

Für Röstzwiebeln:

1 große oder 2 kleine Zwiebeln

2-3 EL Mehl

Pflanzenöl zum Ausbacken

2 EL gehackte Petersilie zur Deko

außerdem:

100g geriebener Käse

3-4 dünne Scheiben Kürbis

2-3 EL Butter zum Anbraten

Zubehör:

Spätzlepresse

Zubereitung:

1. Das Ei mit dem Kürbismus und dem Mehl in eine Rührschüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Kürbismus lässt sich zuvor einfach herstellen. Dazu wird zum Beispiel ein Hokkaido halbiert und das Kerngehäuse entfernt. Die Hälften werden in Stücke geschnitten und auf einem Backblech im Backofen gebacken bis das Kürbisfleich weich ist. Anschließend wird es püriert.

2. Das Wasser nach und nach zum Spätzleteig dazugeben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Den Teig ca. 30 Minuten stehen lassen. So kann das Mehl richtig quellen.

4. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden, in Mehl wälzen und in heißem Öl ausbacken. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

5. In der heißen Pfanne die Kürbisspalten von beiden Seiten braun anbraten. Beides an der Seite stehen lassen.

6. In einem großen Topf ca. 2 Liter Wasser zum Kochen bringen. Das Wasser gut salzen.

7. Den Teig in zwei Portionen nacheinander in die Spätzlepresse füllen und die Spätzle in das noch leicht kochende Wasser drücken.

8. Wenn die Spätzle nach etwa 3 bis 4 Minuten an der Oberfläche schwimmen, mit einem Abseihlöffel herausnehmen und abtropfen lassen. Anschließend werden die Spätzle in einer beschichteten Pfanne in der heißen Butter angebraten.

9. Die Hitze reduzieren und den geriebenen Käse unterheben. Den Käse schmelzen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen.

10. Die Spätzle in einen tiefen Teller oder eine Schüssel geben und mit den angebratenen Kürbisspalten, den frittierten Zwiebeln und der Petersilie belegen.

Mehr unter https://www.biskuitwerkstatt.de/

Biskuitwerkstatt


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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