Halloween: Kreative Gaben für kleine Zuckermonster

26.10.2021
«Süßes, sonst gibt's Saures»: An Halloween fordern kleine Geister an der Wohnungstür traditionell Süßigkeiten - aber was händigt man am besten aus? Ein Leitfaden für kinder- und coronagerechte Gaben.
Am besten abgepackt: Zu Halloween ziehen viele Kinder von Haustür zu Haustür und freuen sich über süße Sachen. Foto: Armin Weigel/dpa/dpa-tmn
Am besten abgepackt: Zu Halloween ziehen viele Kinder von Haustür zu Haustür und freuen sich über süße Sachen. Foto: Armin Weigel/dpa/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Schlechtes Gewissen, weil sie klingelnden Kindern raue Mengen von Zucker an Halloween aushändigen? Müssen Sie nicht haben: Süßigkeiten an Halloween sind erlaubt.

«Wichtig ist nur, dass sie den bewussten und genussvollen Umgang damit lernen», empfiehlt Ernährungswissenschaftlerin Franziska Lehmann von der Plattform Ernährung und Bewegung (PEB). 

Das ist zwar nicht Angelegenheit der Geber, ein bisschen können die den Eltern aber dennoch entgegenkommen - und zwar so:

- Sagen Sie vorab an der Tür, dass jedes Kind nur eine Süßigkeit nehmen darf und greifen Sie auf vorportionierte Mini-Verpackungen zurück. Das ist in Zeiten von Corona ohnehin empfehlenswert.

- Bieten Sie kreative Alternativen an. Auch eine Mandarine wird gerne genommen, wenn die Schale mit einem schaurigen Gesicht verziert ist. Gut kommt an, die Gaben gruselig auf einem Tablett zu präsentieren.

- Geben Sie Kindern etwas zum Auspacken. Kleine weiß «Geistertütchen» können mit Nüssen in Schale (zum Beispiel Erdnüsse oder Walnüsse) gefüllt werden.

- Es muss nicht immer etwas zum Essen sein: Vor allem für Kinder, die aus gesundheitlichen Gründen nicht so viel Süßes essen dürfen, ist das eine gute Lösung. Denkbar sind laut Franziska Lehmann zum Beispiel Glitzerstifte, Sticker oder Flummis.

Ein Tipp für die Eltern: Die Kinder nur mit einem kleinen Beutel auf Süßigkeiten-Jagd schicken. Der ist schneller gefüllt.

Hinterher, so die PEB-Ernährungsexpertin, sollte gemeinsam eine Vorratsdose angelegt werden. Ab besten portioniere man die Leckereien für bis zu eine Woche vor und lasse das Kind entscheiden, was es wann essen möchte. Die Dose sollte idealerweise immer gemeinsam geöffnet werden, zum Beispiel zu einer festgelegten Naschzeit. 

© dpa-infocom, dpa:211022-99-694552/4

Website der Plattform Ernährung und Bewegung e.V.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Während im vergangenem Jahr viele Familien Halloween ausfallen ließen, dürften diesmal in der Nacht vor Allerheiligen wieder zahlreiche kleine Monster unterwegs sein. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn Drei Tipps für ein tolles Halloween «Süßes, sonst gibt's Saures»: An Halloween fordern kleine Geister an der Wohnungstür traditionell Süßigkeiten. Das geht auch in Zeiten der Pandemie, sagen Fachleute. Aber nur mit bestimmten Regeln.
Viele Plastikverpackungen sind für den einmaligen Gebrauch gedacht, eine Zweckentfremdung kann ein Gesundheitsrisiko bergen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Gesundheitsgefahr: Plastikverpackungen nicht zweckentfremden Nachhaltigkeit lohnt sich. Doch Wiederverwenden kann manchmal auch schädlich sein. So zum Beispiel bei leeren Lebensmittelverpackungen. Warum das?
Viele Menschen bevorzugen süße Getränke wie Limonade. Schädlich ist es vor allem für diejenigen, die zu Übergewicht neigen. Foto: Monika Skolimowska/dpa Was steckt hinter dem Ernährungstrend Zuckerfrei? Zucker hat viele Namen: Glukosesirup, Fruktose, Maltose oder Saccharose zum Beispiel. Klingt ungesund - aber ist es das auch? Ein Ernährungstrend dreht sich um die Abstinenz von dem «süßen Gift».
Von heute an überschreiten 3- bis 18-Jährige die empfohlene Jahresmenge an Zucker. Denn sie sollten höchstens zehn Prozent der täglichen Energiezufuhr durch freie Zucker aufnehmen. Nach Daten von 2016 waren es aber 16,3 Prozent. Foto: Jens Kalaene Foodwatch erklärt den Montag zum «Kinder-Überzuckerungstag» Im Kampf für eine gesündere Ernährung haben Experten auch zu viel Zucker aus Süßspeisen und Getränken ins Visier genommen. Verbraucherschützer warnen: Kinder haben die empfohlene Jahresmenge bereits heute verzehrt.