Frischer Chicorée hat keine rotbraunen Flecken

21.02.2019
Chicorée ist eine ideale Salatbasis und harmoniert etwa mit Äpfeln, Zitrusfrüchten und Avocado. Zudem wird dem Wintergemüse eine verdauungsfördernde Wirkung nachgesagt. Bei der Verwendung ist allerdings auf Frische zu achten.
Chicorée sollte fest geschlossene, knackige Sprossen mit hellgelben bis gelben Blattspitzen haben. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Chicorée sollte fest geschlossene, knackige Sprossen mit hellgelben bis gelben Blattspitzen haben. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn) - Beim Einkauf von Chicorée sollten Verbraucher auf fest geschlossene, weiße, knackige Sprossen mit hellgelben bis gelben Blattspitzen achten. Das rät das Bundeszentrum für Ernährung.

Braune Blattränder, rotbraune Flecken oder Verfärbungen deuten dagegen auf Produktionsfehler, Beschädigungen oder überlagerte Ware hin. Vor Verdunstung geschützt lässt sich Chicorée etwa eine Woche im Kühlschrank frisch halten.

Chicorée wird von November bis April im Handel angeboten und enthält den präbiotischen Ballaststoff Inulin, der eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel hat. Der Bitterstoff Lactucopikrin regt die Ausschüttung von Magen- und Gallensaft an und wirkt daher verdauungsfördernd.

Um zu verhindern, dass die Blätter grün werden und übermäßig viele Bitterstoffe bilden, wachsen die Sprossen aus den Chicorée-Wurzeln in dunklen Treibräumen.

Chicorée ist als knackiger Salat ideal und wird gerne kombiniert mit Äpfeln, Orangen, Mandarinen, Avocado und Nüssen, verfeinert mit einer Vinaigrette oder einem Joghurt-Dressing. Fünf Minuten in Salzwasser gegart, kann Chicorée mit gekochtem Schinken umwickelt in Sahnesoße und mit Käse bedeckt in einer Auflaufform lecker überbacken werden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Irgendwann schmeckt es ihnen: Zucchini, Möhren und anderes Gemüse sollten Kinder immer wieder vorgesetzt bekommen. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn Tipps für die frühkindliche Esserziehung Für die Gesundheit und das spätere Gewicht ihrer Kinder können Eltern schon sehr früh die Weichen stellen. Denn auch beim Thema Essen sind sie Vorbilder. Worauf kommt es da besonders an?
Wer gar keine Lust mehr auf feste Nahrung hat, kann nach den Feiertagen auch gut zum Smoothie greifen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Nach den Feiertagen leicht und lecker essen Von vegetarischen Tagen bis zu herben Salaten: Es gibt viele Möglichkeiten, nach dem üppigen Festschmaus an Weihnachten leichte Kost auf den Teller zu zaubern. Kräuter und Gewürze sorgen dafür, dass nichts davon nach Verzicht schmeckt.
Birnen können Gerichten eine süßliche Note geben. Sie machen sich auch gut in einem herbstlichen Salat mit Rucola und Walnusskernen. Foto: Monique Wüstenhagen Birnen passen gut in einen herbstlichen Salat Im Herbst können Hobbyköche noch aus dem Vollen schöpfen: Nicht nur Kürbisse, Kohl und Pilze haben jetzt Saison, sondern auch einige Obstsorten. Für einen gemischten Salat passend zur Jahreszeit eignen sich etwa Birnen.
Radicchio ist violett und schmeckt etwas bitter. Aber er ist gesund, unter anderem weil er die Verdauung anregt. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn Radicchio schmeckt mit Früchten nicht so bitter Optisch ist der Radicchio im Salat ein echtes Highlight. Doch nicht alle mögen den oftmals bitteren Geschmack. Wie geht man damit am besten um?