Erst braungebrannt ist Backpapier reif für den Müll

08.04.2019
Backpapier ist eine praktische Erfindung: Kein lästiges Abkratzen von Teig- oder Käseresten vom Backblech mehr. Aber wie oft sollte man ein Stück Backpapier eigentlich benutzen?
Erst wenn Backpapier braun und brüchig wird, muss es ausgetauscht werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Erst wenn Backpapier braun und brüchig wird, muss es ausgetauscht werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

München (dpa/tmn) - Es verhindert praktischerweise das Ankleben von Teig und anderen Speisen am Backblech - doch häufig wird das Backpapier schon nach der ersten Verwendung entsorgt.

«Dabei kann man es durchaus mehrfach nutzen», appelliert die Verbraucherzentrale Bayern. Erst wenn es braun und brüchig wird, muss das Hilfsmittel in den Abfall.

Es gäbe aber auch Alternativen zum Backpapier. So bieten sich Dauerbackfolien oder Backmatten sowie beschichtete Backbleche oder Formen an. Und fettige Teige wie Blätterteig bräuchten überhaupt keine Extra-Unterlage. Sie könne man einfach auf einem nur mit Wasser benetzten Backblech backen, so die Verbraucherschützer.

Bei anderen Teigen kann das Blech mit Butter oder Pflanzenöl gefettet werden. Auch Formen aus Keramik, Bleche aus Glas oder ein Backstein wie er für Pizza verwendet wird, eignen sich zum abfallarmen Backen. Beim Backstein muss nur beachtet werden, dass man diesen weder fetten noch abwaschen darf. Dunkle Verfärbungen am Stein beeinträchtigen die Nutzung nicht.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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